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Hermann L. Gremliza war von 1974 bis 2019 Herausgeber der konkret.

Nichts geht mehr

Nichts geht mehr

Am 25. April 1986 explodierte im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl der Kernreaktor. Große Mengen an Radioaktivität wurden in die Erdatmosphäre freigesetzt. Vierzig Jahre später fordert man lautstark die Rückkehr zur „sauberen“ Atomkraft, über die Hermann L. Gremliza in konkret 6/86 schrieb: „Die wissenschaftliche Erforschung und die wirtschaftliche Nutzung der Atomkraft sind nicht an sich böse. Sie setzen bloß gesellschaftliche Verhältnisse voraus, die jede Mißachtung von Risiken unter finanziellem oder bürokratischem Druck ausschließen. Das verbietet jeden wirtschaftlichen Einsatz, wo safe as possible gleichbedeutend ist mit useless.“

Sprengkopf zu entsorgen – Gremlizas Kolumne

Sprengkopf zu entsorgen – Gremlizas Kolumne

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern? Was für den Journalismus insgesamt gelten mag, gilt nicht für konkret. Die dort im Mai 2007 erschienene Kolumne Hermann L. Gremlizas lässt sich heute als Kommentar zu den Angriffen lesen, die die USA und Israel seit dem 28. Februar gegen den Iran fliegen.

Mit 85 Jahren ist die österreichische Künstlerin Valie Export gestorben. Martin Büsser würdigte in konkret 2/03 ihre „kritische, reflektierte und keineswegs egomanische Kunst“.


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