Am 25. April 1986 explodierte im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl der Kernreaktor. Große Mengen an Radioaktivität wurden in die Erdatmosphäre freigesetzt. Vierzig Jahre später fordert man lautstark die Rückkehr zur „sauberen“ Atomkraft, über die Hermann L. Gremliza in konkret 6/86 schrieb: „Die wissenschaftliche Erforschung und die wirtschaftliche Nutzung der Atomkraft sind nicht an sich böse. Sie setzen bloß gesellschaftliche Verhältnisse voraus, die jede Mißachtung von Risiken unter finanziellem oder bürokratischem Druck ausschließen. Das verbietet jeden wirtschaftlichen Einsatz, wo safe as possible gleichbedeutend ist mit useless.“
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Hermann L. Gremliza war von 1974 bis 2019 Herausgeber der konkret.
Sprengkopf zu entsorgen – Gremlizas Kolumne
Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern? Was für den Journalismus insgesamt gelten mag, gilt nicht für konkret. Die dort im Mai 2007 erschienene Kolumne Hermann L. Gremlizas lässt sich heute als Kommentar zu den Angriffen lesen, die die USA und Israel seit dem 28. Februar gegen den Iran fliegen.
I love Putin
Aus konkret 6/15: Gremlizas Kolumne über Putins Russland und den »Freien Westen«
Hamas’ little helpers
Aus konkret 2/09: Gremlizas Kolumne über ehrbaren Antisemitismus und den Nahen Osten
Danke, mein Führer
Aus konkret 5/05: Hitler und Goebbels blicken sechzig Jahre später auf ihr geliebtes Vaterland. Von Hermann L. Gremliza
Scheiß Deutschland
Aus konkret 10/90: Hermann L. Gremliza über die Gründung des Vierten Reichs








