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Zum Tod von Jean Ziegler

Zum Tod von Jean Ziegler

Der Soziologe und Antiimperialist Jean Ziegler ist gestern gestorben. In konkret 6/21 war über ihn zu lesen, dass er, «dessen Aussagen zu Israel von schlichtem Antisemitismus zeugen, mit seiner Einschätzung dessen, was der Norden mit dem Süden anstellt, leider meistens recht» hat.

In konkret 2/20 sprach er darüber, dass «die Restauration des Imperialismus» in Bolivien nicht gelingen würde, weil der «unglaubliche Rückschritt», der sie wäre, nicht hingenommen würde. Heute findet die Restauration unter dem neuen Präsidenten Rodrigo Paz und seinem Versprechen «Kapitalismus für alle» statt. Ziegler wusste um die Folgen: «Elend, Hunger, verseuchtes Wasser, verweigerte medizinische Versorgung, Rassismus usw.», und recht behält er damit, dass die bolivianische Bevölkerung sie nicht hinnimmt.

»Die Realität hat jede Kompromissformel überholt«

»Die Realität hat jede Kompromissformel überholt«

Nachdem die Linkspartei in Niedersachsen sich zum »ersten antizionistischen Landesverband« erklärt hatte, trat Andreas Büttner, der Antisemitismusbeauftragte Brandenburgs, aus der Partei aus. Ein Gespräch über das Antisemitismusproblem in der »neuen« Linkspartei

Von konkret

Der Kampf gegen die allgemeine Verblödung ist nicht etwa abgeblasen, sondern findet im Digitalen seine Fortsetzung: Ab dieser Ausgabe erscheint konkret ausschließlich als E-Paper.

Israel. Deutschland. Zwei Staaten. Keine Lösung.

Am 22. und 23. Februar 2014 hat konkret im Hamburger Polittbüro eine Tagung zur Lage Israels im Kontext des sogenannten Nahostkonflikts durchgeführt. Zum Abschluß der Tagung diskutierten – moderiert von Hermann Gremliza – Jutta Schwerin, Micha Brumlik, Stephan Grigat und Thomas Ebermann vor 200 Besucherinnen und Besuchern. konkret dokumentierte Auszüge der Debatte in zwei Teilen (in konkret 04/14 und 5/14)

»Nazis melden ihren territorialen Anspruch an«

Neonazis mobilisieren gegen queere Gedenk- und Festdemonstrationen, die unter dem Namen Christopher Street Day (CSD) stattfinden. konkret sprach darüber mit Eike Sanders vom antifaschistischen Autor*innenkollektiv Feministische Intervention (AK Fe.In)

Zum Tod von Ernst Kahl

Zum Tod von Ernst Kahl

Nach langer und schwerer Krankheit ist vergangene Woche Ernst Kahl gestorben.

konkret hat ihm sehr viel zu verdanken: Geniale Titelbilder (wie das von konkret 4/91), komische Gemälde, satirische Grafiken und irritierende Collagen. Nachgerade legendär ist die Beilage »kongretchen«, die Ernst Kahl viele Jahre lang gestaltete.

Gelegentlich schrieb Ernst Kahl auch für konkret. In der Novemberausgabe 2015 zum Beispiel über Wilhelm Busch und dessen berühmteste Figuren, Max und Moritz. Der Text ist auch eine Selbstbeschreibung, denn Kahl verrät hier einiges über seine Ästhetik und seinen Begriff von Komik in der Kunst.

Abdullah Ibrahim, einer der bedeutendsten Künstler des afrikanischen Jazz, ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Felix Klopotek würdigte in konkret 2/24 das Album „3“ des Pianisten und Komponisten, der als Dollar Brand berühmt wurde und mit „3“ eine Art Bilanz seines Schaffens vorlegte.


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