Anlässlich des Todes von Jürgen Habermas findet in der „FAZ“ aktuell eine Debatte darüber statt, ob der Adorno- und Horkheimer-Schüler die Kritische Theorie „vollendet“ oder „abgewickelt“ habe. Zuletzt kam dort am 30. April Christoph Türcke zu Wort, der den Erfolg von Habermas „diesseits und jenseits des Atlantik“ bereits in konkret 5/89 damit erklärt hatte, dass der „Habermassche Dualismus“ „von dem Alpdruck“ entlaste, „den das kapitalistische Herrschaftsverhältnis, neuerdings auch Weltwirtschaftsordnung genannt, ausübt. Und wer hätte solche Entlastung nicht nötig? Wer sehnte sich nicht danach, daß dieser Alp keiner sei? Diese Sehnsucht, für Horkheimer, Adorno und Marcuse eine ständige Versuchung, legitimiert Habermas durch Wissenschaft.“
Am 4. Oktober 1936 wollten Oswald Mosleys Faschisten durch das Londoner East End marschieren. Sie kamen nicht weit. konkret-Autor Richard Schuberth spricht in dieser Folge über die Battle of Cable Street – und eine Arbeiterklasse, die sich nicht spalten ließ...
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