1945 – Sieg und Enttäuschung
Das Ende des Zweiten Weltkriegs steht nicht nur für den Sieg über den Faschismus, sondern für die enttäuschten Hoffnungen einer ganzen Generation radikaler Linker. Von Ewgeniy Kasakow
Das Ende des Zweiten Weltkriegs steht nicht nur für den Sieg über den Faschismus, sondern für die enttäuschten Hoffnungen einer ganzen Generation radikaler Linker. Von Ewgeniy Kasakow
Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern? Was für den Journalismus insgesamt gelten mag, gilt nicht für konkret. Die dort im Mai 2007 erschienene Kolumne Hermann L. Gremlizas lässt sich heute als Kommentar zu den Angriffen lesen, die die USA und Israel seit dem 28. Februar gegen den Iran fliegen.
Der XX. Parteitag der KPdSU spaltete sowohl Kommunisten als auch Antikommunisten. Ein Rückblick zum 70. Jahrestag von Chruschtschows „Geheimrede“. Von Ewgeniy Kasakow
Am 15. Januar, wenige Tage vor seinem 91. Geburtstag, ist der große Dichter und Essayist Hermann Peter Piwitt gestorben. Piwitt war einer der wichtigsten Autoren des neuen konkret. Von 1975 bis 2020 verfasste er Hunderte Glossen, Essays, Rezensionen und Feuilletons für das Magazin. Nachgerade legendär ist seine Revue „Piwitts Siebensachen“, in der er meisterlich die Verhältnisse im frisch zusammengewachsenen Deutschland auf Aphorismen wie diesen, in konkret 5/91, brachte: „I., bei der Fahrt durch die Mecklenburgische Seenplatte, die Hände über dem Kopf zusammenschlagend: ‚Mein Gott, das kann ja noch Jahre! dauern, bis das alles mal kaputt ist.‘“
Anlässlich seines 90. Geburtstags sprach Hermann Peter Piwitt in konkret 9/25 mit Kay Sokolowsky über das Leben, das Schreiben und eine Welt, die stets einen Schritt vor- und sogleich zwei Schritte zurück macht. Es sollte sein letztes Interview sein.
Sara Meyer über zwei wegweisende Urteile in Kolumbien
Die Regierung Trump verschärft die jahrzehntelange Blockadepolitik gegen Kuba.