26.09.2026 | Ausgabe, Cover
Die AfD wird aller Voraussicht nach in Sachsen-Anhalt regieren, und Medien wie Politik beeilen sich, den 44 Prozent der Wählerinnen und Wähler, die ihre Stimmen solchen Typen wie Ulrich Siegmund gaben, mit Verständnis zu begegnen. Denn, so die Logik der bürgerlichen Demokraten, wer Nazis wähle, sei deshalb noch lange kein Nazi, sondern ein enttäuschter, wütender, abgehängter und vor allem besorgter Bürger. In der Oktober-Ausgabe – die endlich auch wieder im Print erscheint – schreibt Stefan Gärtner über das Übel, das kleinere Übel und die Wahl zwischen den beiden, Marcel Hartwig darüber, was der Wahlsieg der AfD für Antifaschisten und Antifaschistinnen in Sachsen-Anhalt bedeutet, und Gerd Wiegel erzählt die Geschichte dieser rechtsradikalen Partei.
28.08.2026 | Ausgabe
Die BRD verabschiedet sich mit dem neuen Geheimdienstgesetz vom Trennungsgebot von Geheimdiensten und Polizei. In der September-Ausgabe schreibt Michael Csaszkóczy über einen Gesetzentwurf, der die Nachrichtendienste zu diversen „operativen Eingriffen“ berechtigen würde.
24.07.2026 | Ausgabe
„Hölle, Hölle, Hölle“, Stefan Gärtner über die Brandmauer gegen Links.
„Pantisanos Glocken“, Georg Fülberth über die Frage, warum Luigi Pantisano mit seiner Aussage, die CDU mache faschistische Politik, mehr recht hat, als er selbst weiß.
„Der Fall der Mauer“, Michael Bittner zum Thema Was hilft gegen die AfD?
U.v.m.
26.06.2026 | Ausgabe
Die am 8. Juni bekanntgegebene Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Entwicklung des deutsch-französischen Kampfjets, der das Kernelement des High-Tech-Megaprojekts FCAS (Future Combat Air System) bilden sollte, abzubrechen und so das bedeutendste gemeinsame Rüstungsvorhaben Deutschlands und Frankreichs zu begraben, schlug weit über die deutschen Grenzen hinaus hohe Wellen. Denn die deutsche Absage an den Bau des Kampfjets geht – anders, als häufig behauptet wird – nicht lediglich auf Differenzen zwischen Airbus und Dassault zurück, also letztlich auf simple Konkurrenz in der Industrie, in ihr kommt das Streben Berlins zum Ausdruck, die ökonomische und politische Dominanz Deutschlands in der EU um eine rüstungs-industriellmilitärische Dimension zu erweitern. In der Juli-Ausgabe schreib Jörg Kronauer darüber, wie Bundesregierung und Rüstungskonzerne die deutsche Hegemonie in der EU militärisch unterfüttern.
30.05.2026 | Ausgabe
Egal, wie man’s dreht und zeitenwendet: Deutschlands Rüstungspolitik ist ein Treiber der ökonomischen Krise und damit zugleich Legitimation eines großangelegten Verelendungsprogramms. In der Juni-Ausgabe schreiben Ingar Solty, Oliver Rast, Stefan Dietl, Paul Schuberth und Florian Sendtner über Aufrüstung und Sozialabbau.