Zum Tod von Erwin Riess
»Wer im Rollstuhl sitzt, schaut der Wirklichkeit unter den Rock«, meinte der große österreichische Schriftsteller, Behinderten-Aktivist und Rollstuhlfahrer Erwin Riess, der am 25. März gestorben ist. Die Position ist eine Zumutung, aber aus ihr heraus lässt sich wenigstens schreiben, was wahr ist. Davon zeugt schon eine kurze Erzählung, die 2010 in literatur konkret erschien. Aus „Groll gegen die digitale Welt“ erfährt man mehr über Karl Kraus, die Weltliteratur und die Folgen der Digitalisierung als aus jeder mehrbändigen wissenschaftlichen Abhandlung.
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