26.09. 2026

Ausgabe: 10/2026

Zeit der sauren Gurken

Der Dokumentarfilm »Was haben wir gelacht« erinnert an die Misogynie, die bis spät in die neunziger Jahre in den Show- und Comedy-Formaten des deutschen Fernsehens selbstverständlich war. Zugleich wirft er Fragen auf, ohne sie wirklich zu beantworten – zum Beispiel, ob es eine spezifisch weibliche Komik gibt und ob Witze über Frauen generell frauenfeindlich sind. Von Wieland Schwanebeck

Erinnert sich noch jemand an die »Saure Gurke«? Bis 2018 verlieh das Medienfrauentreffen, eine jährlich stattfindende Fachtagung für Mitarbeiterinnen deutschsprachiger öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, diesen Schmähpreis für besonders sexistische Fernseh- oder Rundfunkbeiträge. Eingestellt wurde die Preisvergabe nicht etwa, weil sich der Sexismus aus den Medien verzogen hätte, sondern weil die Verantwortlichen, statt Negativbeispielen zusätzliche Reichweite zu verschaffen, lieber den Scheinwerfer auf ermutigende Entwicklungen richten wollen.

Im Juli haben die Regisseurinnen Eva Müller und Isabel Schneider einen Dokumentarfilm in die Kinos gebracht, der reichlich Material aus den Hochzeiten der »Sauren Gurke« versammelt. »Was haben wir gelacht« dokumentiert ein Stück deutscher Fernsehgeschichte und lässt dafür fünf prominente Frauen zu Wort kommen, die im Filmverlauf in mehreren Rollen agieren: als Ich-Erzählerinnen der eigenen Lebensgeschichte, als Zeitzeuginnen, von Sexismus Betroffene sowie als kommentierende und analysierende Talking heads. Was die vier befragten Komikerinnen und Schauspielerinnen (Gaby Köster, Maren Kroymann, Esther Schweins, Hella von Sinnen) sowie die Journalistin Bettina Böttinger über ihren Werdegang berichten, macht betroffen und fassungslos, auch wenn es sich die Befragten nicht nehmen lassen, Pointen zu setzen.

Die Szenen, mit denen der Film die deutsche Medienlandschaft im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts einfängt, sind trotz launiger Kommentierung schwer zu ertragen. Kroymann erinnert sich, wieviel beiläufiger Sexismus sogar in der als progressiv geltenden, linksliberalen Kabarettszene der achtziger Jahre an der Tagesordnung war; von Sinnen lässt ihre Lehrjahre als Akkordarbeiterin im Karnevalssteinbruch Revue passieren und erzählt mit berechtigtem Zorn, wenn auch ohne Verbitterung von homosozialen Jeckenversammlungen, bei denen das Publikum mit Büttenrednerinnen in etwa so viel anfangen konnte wie Hunde mit Lateinunterricht. An einer Stelle greift selbst die im Einstecken und Austeilen geübte von Sinnen auf eine innige Facepalm (die internationale Geste aller, die unter einer akuten Cringe-Attacke leiden) zurück und ersucht darum, das per Einspieler vergegenwärtigte Elend zu stoppen.

Gemeinsam mit den fünf resoluten Frauen leidet auch das Publikum bei diesem launigen Zusammenschnitt aus Machosprüchen und Übergriffigkeit. Die hier zur Schau gestellte, onkelhafte Bevormundung galt in der Fernsehlandschaft des ausgehenden 20. Jahrhunderts als normal; in der effektvollen Montage von Yana Höhnerbach nimmt sie geradezu beklemmende Züge an: Da tätscheln übergriffige Showmaster-Hände allerlei Beine und Hinterteile, Kameramänner schwelgen hemmungslos in aufdringlichen Nahaufnahmen, das Heer der stummen Buchstaben-Umdreherinnen und Preisgeld-Überreicherinnen, mit denen Fuchsberger, Kulenkampff & Co. ihre Showbühne zu dekorieren pflegten, lächelt tapfer alles weg. Ist doch alles nur Spaß, gell?

Vor diesem Hintergrund breitet der Film in mehreren Vignetten die persönlichen Leidensgeschichten der Protagonistinnen aus. Nachvollziehbar und journalistisch zulässig ist der Verzicht auf Gegenstimmen, auffällig sind jedoch ein paar Leerstellen. So beklagt »Was haben wir gelacht« zwar das stumme Schicksal der zahllosen Monikas und Sabines, die früher in hochhackigen Schuhen ein Tänzchen aufs Parkett legen mussten, wenn der Conférencier Zeit bis zum nächsten Stargast überbrücken musste. Eine Stimme verleiht er ihnen allerdings genausowenig wie den Komikpionierinnen der deutschen Fernsehgeschichte. Grit Boettcher und Rotraud Schindler werden pflichtschuldig erwähnt, zu Wort kommen sie nicht.

Was der Film ebenfalls nur schemenhaft umreißt, sind die Möglichkeiten weiblichen Humorschaffens. Diese auf einen Nenner zu bringen, stellt wahrscheinlich schon aufgrund der Diversität der hier versammelten Expertise – die Befragten haben sich unter anderem als Ensemblekomikerin, Büttenrednerin, Stand-up-Comedienne, Improvisatorin, Moderatorin, Kabarettistin und Regisseurin verdingt – ein Ding der Unmöglichkeit dar. Statt dessen skizziert »Was haben wir gelacht« eine Vorstellung von »gutem« Humor ex negativo, nämlich in Abgrenzung zu Zoten und derben Sprüchen, wie sie fester Teil der Samstagabendunterhaltung waren und in Sketch- und Panelshows verbreitet wurden.

An letzteren haben auch die im Film ausgiebig zu Wort kommenden Esther Schweins (»RTL Samstag Nacht«) und Gaby Köster (»7 Tage, 7 Köpfe«) mitgewirkt. Schiebt man einmal den vom Film etwas redundant totgeprügelten Show-Hund Thomas Gottschalk beiseite (dessen Eignung für zeitgemäße Unterhaltungsformate schon vor zehn Jahren niemand mehr ernstlich behauptet hat), bleiben vor allem zwei Fälle, die im Film paradigmatisch erörtert werden und im Kontext des Hauptthemas eine nähere Betrachtung wert sind.

Zunächst wäre da Harald Schmidt, für den Film vor allem wegen seiner berüchtigten Konfrontation mit Bettina Böttinger ausgewählt. Schmidt hatte in den krawalligen ersten Monaten seiner ab 1995 ausgestrahlten Late-Night-Show, bevor er sich mit Playmobil-Reenactments der deutschen Geistesgeschichte und Thomas-Bernhard-Referenzen zum Feuilleton-Liebling aufschwang, nicht nur ausgiebig über autoklauende Polen und dönerverkaufende Türken gescherzt, sondern auch Böttinger mit derben Chauvi-Sprüchen überzogen. Bei ihrem Auftritt in seiner Sendung verweigerte die Geschmähte das Gespräch und gönnte sich einen vorzeitigen Abgang, den der für jeden quotenträchtigen Aufreger dankbare Moderator weglächelte. Der Clip dient Komikchauvinisten bis heute zum Beleg dafür, dass Frauen eben keinen Spaß verstehen. Etwas unglücklich wirkt die Entscheidung, im Film den Kontext des Originalgags auszusparen – Schmidt hatte seinen derbsten Böttinger-Scherz als bewussten Tabubruch präsentiert.

Von diesem diplomatischen Zwischenfall aus der Blütezeit der angeblichen Spaßgesellschaft zieht »Was haben wir gelacht« eigenwillige Verbindungen zu weiteren Schmidt-Scherzen, die dem aufgeklärten Publikum von heute demonstrieren sollen, dass der inzwischen auf »Darf man das heute noch sagen?«-Podiumsgesprächen herumkaspernde Late-Night-Gigant eigentlich schon immer ein Reaktionär und Frauenfeind war. Bizarrerweise wird das im Film anhand seiner anlässlich des 50. Jubiläums von Günter Grass’ Roman Die Blechtrommel (1959) ausgestrahlten Brausepulver-Nummer plausibilisiert. In dieser Studioaktion, die der Film in eine Reihe mit übergriffigen Tätscheleien auf der »Wetten, dass …?«-Couch stellt, hatte Schmidt ein Reenactment der berühmten Szene aus Volker Schlöndorffs Verfilmung unternommen und Brausepulver aus dem Bauchnabel einer jungen Frau geleckt, die pikanterweise auch noch die Ex-Partnerin von Schmidts ehemaligem Co-Moderator Oliver Pocher war. Ob es nun der Anblick der Spucke, das Anrüchige der Szene oder der Kontrast zwischen Schmidts grauem Bart und dem entblößten Bauchbereich der sehr viel jüngeren Frau ist – was die regelrecht performative Abscheu der Interviewten herausfordert, bleibt offen. Wacklig gerät die hierauf begründete Überleitung zur »#Me-Too«-Bewegung.

Dass die Medienveteraninnen Köster, Schweins und Böttinger die Schnauze gründlich voll haben davon, dass mittelalte Herren zur besten Sendezeit weibliche Gäste auf ihre Körperlichkeit und ihr dekoratives Lächeln reduzieren dürfen, wird man ihnen nicht verdenken können. Nur legt der Film auch problematische Schlüsse auf das Komische nahe, wenn er die hier überzeugend nachgewiesenen Ausschluss- und Diskriminierungspraktiken des Unterhaltungsgeschäfts in Beziehung zur asymmetrischen Situation des Lachens auf Kosten anderer (vor allem auf Kosten von Frauen) setzt. Außen vor bleibt dabei neben den Ebenen der Ironie und Doppelbödigkeit auch die kommunikative Situation. Ist Schmidt, der in seiner Sendung vor keinem noch so derben Scherz zurückschreckte und die Jury des eingangs erwähnten Preises mit »Saure-Gurke-Bewerbungsvideos« ansprach, tatsächlich ein Frauenfeind? Ist dem Comedy-Publikum (das im Gegensatz zu den Elferratssitzungen vor einem halben Jahrhundert längst nicht mehr größtenteils aus Männern besteht) etwa nicht zuzutrauen, dass es die Stoßrichtung eines Witzes richtig zu deuten weiß, oder besser noch: dass es damit umgehen kann, wenn diese Stoßrichtung unklar bleibt?

Nicht nur im Fall des Brausepulver-Stunts (bei dem Schmidt dem Publikum zuvor die Wahl überlassen hatte, welche »Blechtrommel«-Episode nachgestellt werden sollte) wird keinerlei Vertrauen in mündige Zuschauerinnen und Zuschauer artikuliert, die misogyner Komik im Zweifelsfall eine Absage erteilen könnten, indem sie umschalten, den Applaus verweigern oder künftig keine Eintrittskarten mehr lösen. Ebensowenig fragt der Film danach, ob sich der Spieß nicht auch umdrehen ließe und ob in einer einigermaßen basisdemokratisch funktionierenden Comedy-Landschaft nicht auch männerfeindliche Comedy, sexistische Moderatorinnen und weibliche Late-Night-Hosts, die lustvoll gegen andere austeilen, einen Platz verdient hätten. Diesen Gedanken entwickelt der Film knapp am Beispiel von Esther Schweins – die bei »RTL Samstag Nacht« nicht vor misogynen Pointen zurückschreckte –, lässt aber für diese widerwillige Komplizität mildernde Umstände gelten. Die in dieser Hinsicht potentiell auskunftsfähigste deutsche Humoristin glänzt im Film leider durch Abwesenheit. Anke Engelke, die einst Harald Schmidt im Late-Night-Format beerben sollte und mit ihrer Parodie der Popsängerin Ricarda Wältken (»Rickys Popsofa«) ähnlich derb gegen Frauen austeilte wie ihre Kollegen Schmidt und Stefan Raab, konnte von den Regisseurinnen nicht für eine Teilnahme gewonnen werden.

Dank solcher Aussparungen suggeriert »Was haben wir gelacht«, das garstige Verlachen anderer sei eine Männerdomäne. Zwar existiert kein normatives Regelwerk, das solche Zuschreibungen explizit macht. Jedoch nähren wissenschaftliche, teils auch feuilletonistische Auseinandersetzungen mit weiblicher Komik seit mindestens einem halben Jahrhundert die essentialistische Vorstellung, Frauen bedienten sich eines weniger auf Schadenfreude und Exklusion bedachten Zugangs zur Comedy. Der Anglist Sean Zwagerman kommt in seinem lesenswerten Buch Wit’s End (2010), einer rhetorischen Untersuchung weiblichen Humors, dagegen zu dem Schluss, das Vorurteil, weiblicher Humor sei grundsätzlich subversiv, erweise der Debatte einen Bärendienst.

Als wichtigste Vertreterin einer solchen alternativen, empathischen weiblichen Comedy (zu deren Vorreiterinnen neben anderen Elaine May und Lily Tomlin zählen) gilt die Australierin Hannah Gadsby. In ihrem Programm »Nanette« (2017 uraufgeführt, 2018 auf Netflix ausgestrahlt) legt sie ihre eigene traumatische Geschichte von Anfeindung und Missbrauch offen und überblendet dabei kunstvoll die gesellschaftliche Arena mit der Stand-up-Bühne. »Nanette« schließt mit einem gänzlich unkomischen, persönlichen Appell Gadsbys, in dem sie sich von allen rhetorischen Rollenspielen des Stand-up-Formats lossagt. Comedy habe keine Zukunft, so Gadsby, weil sie die Probleme genausowenig löse wie die Wut: »Meine Wut kann zwar einen Raum voller fremder Menschen genauso zusammenführen wie Gelächter. Aber die Wut wird uns nicht helfen, Spannungen zu lösen. … Ich will euch weder mit Gelächter noch mit Wut zusammenbringen.«

Gadsby formuliert damit eine Art Catch-22-Situation für Frauen in der Comedy-Branche, zumal wenn sie von Diskriminierung betroffen sind. Weder dürfen sie die eigene, nachvollziehbare Wut in Form von Gags auf Kosten anderer vorbringen (Du bist auch nicht besser als die Typen!), noch sollen sie auf eigene Kosten Witze reißen (Warum nimmst du deinen Gegnern auch noch die Arbeit ab?). Wenn komischen Frauen also weder die machtvoll-patriarchale Position des privilegierten Comedy-Solisten offensteht, der von der Bühne herab gegen andere austeilt, noch die Position der feinsinnigen und selbstreflektierten Ironikerin, lässt sich das als implizites Tätigkeitsverbot für weibliche Humorschaffende lesen. Zudem wird ihnen damit – wie schon im Feld der Politik oder der Wirtschaft – die Bürde auferlegt, mit ihrer Kunst das Comedy-Geschäft gefälligst zu revolutionieren, statt es erst einmal professionell zu bedienen. Nur: Wie soll es unter diesen Vorzeichen in den als männerdominiert geltenden Sparten des Komischen – Slapstick, Wortwitz, Insult comedy – jemals paritätisch zugehen?

Von der Annahme, Frauen müssten es aus der Güte ihres Herzens besser wissen, wird »Was haben wir gelacht« in seiner zweiten Fallstudie eingeholt. Diesmal wird Maren Kroymann von den Regisseurinnen mit einem jahrzehntealten Clip konfrontiert. Kroymann hatte bei einer Parodie der Moderatorin Verona Feldbusch eine lapidare Bemerkung über den von Feldbusch gegen ihren Ex-Mann Dieter Bohlen erhobenen Vorwurf der häuslichen Gewalt gemacht. Besonders derb ist der Scherz nicht, doch im filmischen Zusammenhang ringt sich Kroymann zu dem Zugeständnis durch, sie würde diesen Gag heute möglicherweise nicht mehr so reißen – eine im Grunde banale Feststellung. Würde man von einem Vertreter der Baubranche heute noch erwarten, seinen Verzicht auf Asbest beim Dämmen von Hauswänden zu geloben?

Die andauernde Beschäftigung mit den Gags von früher zur Selbstvergewisserung gegenwärtiger Bewertungsmaßstäbe verrät am Ende eine tiefsitzende Unsicherheit in bezug auf Humor und Komik. Die Annahme, es gäbe Witze mit »korrekter« Stoßrichtung, verträgt sich schlecht mit der klassischen (und durchaus radikalen) Vorstellung von Narrenfreiheit, die nach dem völligen Regelbruch des Karnevals verlangt. Dort wird das Unsagbare sagbar und das Unverzeihliche verzeihlich. Nur so können Witz und Satire auch Denkanstöße formulieren und gelegentlich jenes schuldbewusste, sonore Gelächter lostreten, dem man immer schon anhört, dass hier eine Grenze überschritten worden ist – was ja letztlich nur bedeutet, dass man sich des Tabus vergewissert, statt es aufzuheben.

Das galt für Jonathan Swifts berühmte Satire A Modest Proposal (1729), die zur Bekämpfung von Hunger und Überbevölkerung für den Verzehr von Babys plädiert, genauso, wie es für Sarah Silvermans derbe Trump-Kritik im Hitler-Kostüm oder für Ali Wongs Scherze auf Kosten der mexikanischen Minderheit in den USA gelten muss. Eine Verletzung von Gefühlen und Weltanschauungen kann dabei nicht ausbleiben, zumal die Comedy-Branche zwar diverser geworden ist, professionelle Humorproduktion sich aber lieber im Selbstgespräch innerhalb weltanschaulich fragwürdiger Bubbles erschöpft, statt Ambiguitätstoleranz zu fördern. Wer zu Dieter Nuhr geht, will seine woke-feindlichen Ressentiments bedient wissen, und wer ein Ticket für Ricky Gervais löst, zahlt auch für Revanchefouls gegen die vermeintlich übermächtige »Trans-Lobby«.

An dieser Stelle gibt es keine bequemere Antwort als diejenige, der sich »Was haben wir gelacht« verschließt: dass der Kampf für Vielfalt und gegen Diskriminierung getrennt von humorästhetischen Geschmacksfragen geführt werden muss. Deshalb kann es kein gangbarer Weg sein, die von Eva Müller und Isabel Schneider hervorragend betriebene Aufarbeitung historischer Ausschluss- und Diskriminierungspraktiken mit den Exklusionsmechanismen zu verrechnen, ohne die es keinen Witz und keine Pointe gibt. Humor muss nicht sein, wenn man trotzdem lacht. Aber Redefreiheit in einer Demokratie muss eben auch heißen, dass sogar die Zoten der anderen zulässig sind.

»Was haben wir gelacht«. Regie: Eva Müller, Isabel Schneider; mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Gaby Köster; Deutschland 2026, 96 Minuten; als Stream zur Zeit bei Apple TV

Wieland Schwanebeck schrieb in konkret 8/26 über den Horrorfilm »Exit 8« von Genki Kawamura