11/2022

Titel

Es ist angerichtet
Nach den Wahlen in Italien: Das  politische Establishment bestimmt sein Verhältnis zur radikalen  Rechten neu. Von Rolf Surmann  

Ob blond, ob braun …  
Die deutsche Presse kommentiert  den Wahlsieg der Rechtsradikalen in Italien gelassen. Von Catrin Dingler    

 

Politik

»Es geht um alles«  
Hamid Nowzari, Geschäftsführer des Vereins iranischer Flüchtlinge in Berlin, über die Hintergründe der aktuellen Proteste im Iran  

Globales Griechenland  
Der Inflation versuchen die Zentren des kapitalistischen Weltsystems mit Hochzinspolitik zu begegnen. Von Tomasz Konicz

Vollgasumlage  
Die Energiekrise ist weniger die Folge  eines Mangels als eines Systems, das die permanente Krise braucht.  Von Felix Klopotek

Gute Daten, schlechte Daten  
Der Europäische Gerichtshof hält die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland für rechtswidrig. Peter Schadt über das staatliche Recht zum Schnüffeln

Ausbeutung statt Teilhabe  
In den »Werkstätten für behinderte Menschen« setzt sich die kapitalistische  Verwertungslogik fort. Von Till Schäfer  

Die ideenlose Linke  
Warum ist die populärste Antwort auf  soziale Fragen seit einigen Jahren eine nationale? Von Boris Kagarlitsky

Spesen grüner Zeiten  
Was den Energiemangel und die steigenden Gaspreise angeht, betreibt die Bundesregierung reine Symptombehandlung. Von Frank Graf 

And the Winner is … 
Ein Blick auf den westlichen Boykott der  russischen Wirtschaft. Von Jörg Kronauer  

Der Fall des Falls  
Der Bundeskanzler spricht vor  der UN-Vollversammlung und erlebt die Einsamkeit der Macht. Von Stefan Ripplinger

»Europa will eine  Führungsrolle übernehmen«  
Israel hat acht palästinensische NGOs verboten, die Geld von europäischen  Staaten erhalten. Ein Interview mit  dem Politologen Gerald Steinberg

Rent a Cop  
Polizeidienste liegen in den USA  nicht selten in privaten Händen. Von Nelli Tügel

Weltgeistjäger  
Sabotiert die Linkspartei die Revolution? Eine Erwiderung auf Tomasz Konicz’ Artikel »Rockin’ like it’s 1917« (10/22). Von Peter Schadt

Historische Lektionen  
Der italienische Philosoph Domenico Losurdo untersucht verschiedene Vorstellungen eines Friedens auf internationaler Ebene. Von Jürgen Pelzer

Man wird. Jawohl!  
Florian Sendtner über feinsinnig formulierende Antisemiten  

 

Kultur

Der Buddha von Hamburg-Altona  
Eine Herbstidylle von Ernst Kahl    

Kulturnation  
Friederike Gremliza über die Konjunktur des revisionistischen Kampfbegriffs vom »kulturellen Völkermord«  

Ein bisschen Fascho  
Ein Vorschlag zur Kritik von Post- und Neofaschismus in unserer Gesellschaft. Von Georg Seeßlen  

Schöne Translokation  
Stefan Ripplinger schlägt eine Kunstaktion vor  

Im Gedächtnis versickernde Sportler  
Ein neues Buch plädiert für die »Versöhnung« aller Deutschen. Von Thomas Schaefer

Im Land des blauen Wunders  
Peter Kusenberg über einen Lehr-Comic, der sich mit Truthern und Trumpisten beschäftigt

Birth, Work, Death 
Eine neue Studie rekonstruiert die  Geschichte des Begriffs »deutsche  Arbeit«. Von Andreas Meinzer

Alles ist gut  
Rolf Surmann über Inszenierung und Wirklichkeit

It’s the End of the World as We Know It  
Pop als Verlustzone: Notizen während  einer post-gramscianischen Spurensuche. Erster Teil. Von Georg Seeßlen

Und die Hydra, die hat Zähne  
Zoologie zwischen Einverleibung, Krümelraub und Kindergarten. Von Ulrich Holbein   

Kontinuität in Kassel  
Markus Ströhlein über den Umgang  mit antisemitismuskritischer Kunst  

 

RUBRIKEN

VON konkret

AN konkret

HERRSCHAFTSZEITEN

KUNST & GEWERBE

BUCH DES MONATS
Stefan Ripplinger über »In der Dämmerung« von Christian Voller  

FILM DES MONATS
Benjamin Moldenhauer über »Crimes of the Future« von David Cronenberg

PLATTE DES MONATS
Felix Klopotek über »IG Pop« von David J. Kirchner

MIT MUSIK GEHT ALLES BESSER
Frank Apunkt Schneider über »Zwei kleine Italiener« (1962) von Conny Froboess  

BETRIEBSGERÄUSCHE
Joachim Rohloff über eine Tiefsinnsimulation in der »Taz« und andere unfreiwillig komische Zeitungsprosa  

POSTREVOLUTIONÄRE LYRIK
November 2032: Ruhe im Zug. Von Thomas Gsella

DER LETZTE DRECK
Bernhard Torsch über den Dokumentarfilm »Rise up«