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Gerd Fuchs zum 80.

14.09.2012 15:00

Der Arbeitslose: Eine konkret-Kurzgeschichte

Am Tag nach seiner Entlassung war Heinz M., Dreher, aufgestanden wie gewöhnlich, hatte sich in seinen Wagen gesetzt und war zum Arbeitsamt gefahren. Er hatte Besorgungen gemacht, die er schon lange hatte erledigen wollen, und war dann nach Hause gekommen zu ungefähr derselben Zeit, zu der er auch sonst gekommen war. Mit Schwung machte er sich an all die kleinen Reparaturen in der Wohnung, zu denen er nie gekommen war und um die ihn seine Frau schon lange gebeten hatte. Irgendjemand mußte ihm immer etwas halten, besorgen, einer stand ihm immer im Weg. Nach zehn Tagen war auch beim besten Willen nichts mehr zu entdecken, was er hätte tun können.  

Ein paar Tage lang fuhr er noch zum Arbeitsamt, dann eines Morgens, als der Wecker um sechs neben seinem Kopf klingelte, stellte er ihn ab und drehte sich auf die andere Seite. Um zehn wachte er auf, die Wohnung war leer. Alle Zimmer waren aufgeräumt, auf dem Küchentisch stand sein Frühstück, neben der Thermoskanne mit dem Kaffee lag die Zeitung. Er rührte sie nicht an. Er hatte die Wohnung noch nie so gesehen. Er staunte über die Sauberkeit, vor allem über die Ordnung. Jedes Ding, auch das kleinste, schien seinen bestimmten Platz zu haben. Als seine Frau vom Einkaufen kam, saß er immer noch am Küchentisch.  

Er verkaufte den Wagen. Tagelang fuhr er von Händler zu Händler, aber das beste Angebot reichte gerade aus, die restlichen Raten für den Wagen abzudecken. Seine Frau schwieg, als er sagte, ich hab das Auto verkauft, außer ein paar Sonntagsfahrten hatte sie von dem Wagen nichts gehabt. Mit keinem Wort hatte sie darauf angespielt, daß er morgens bis neun, zehn Uhr schlief, daß er schon um sieben vor dem Fernseher lag oder was das Bier kostete, das er bis zum Programmschluß trank. Vom Wohnzimmer her hörte er sie der Vierzehnjährigen Vorwürfe machen, daß sie, weil sie Schularbeiten machen mußte, ihn mit seiner Zeitung vom Küchentisch verdrängt hatte. Der Junge, acht Jahre, sagte eines Tages, ob er ihm im Laden an der Ecke nicht schnell mal einen Satz Hefte holen könne, er habe so viel zu tun. Ich hol sie dir, sagte seine Frau hastig und ging schon hinaus. Als er eines Abends mit ihr schlafen wollte, konnte er nicht.

Er entschuldigte sich, sie sagte, ihr mache das nichts aus.  

Dann ist es dir egal, ob wir zusammen schlafen, sagte er.  

Sie antwortete nicht.  

Du bist wohl froh, daß ich dich in Ruhe lasse, sagte er.  

Sie schwieg, dann sagte sie: Ja.  

Er hatte gut verdient, er hatte Überstunden gemacht noch und noch, es war ihm keine Wahl geblieben. Von seinem Sohn lieh er sich Zettel und Bleistift. Er addierte die fixen Kosten inklusive Ratenzahlungen. Sie überstiegen sein Arbeitslosengeld um gerade hundert Mark. Es war aber diese kleine Differenz, auf die alles ankam. Er merkte, daß sie mit den Ratenzahlungen für den Geschirrspüler, die Waschmaschine, den Kühlschrank, das neue Wohnzimmer derart an den Rand ihrer Möglichkeiten gegangen waren, daß bereits das Fehlen einer so kleinen Summe alles zum Einsturz bringen konnte.  

Er überlegte, wo etwas eingespart werden könnte. Immer vorausgesetzt, die Miete, die Preise für die Monatskarten der Kinder, der Strompreis, die Preise für Lebensmittel würden nicht steigen. Sie würden aber steigen. Die Differenz würde sich vergrößern. Er beschloß, weniger zu trinken. An Urlaub war natürlich nicht zu denken.  

Den Geschirrspüler, die Waschmaschine und den Kühlschrank betrachtend, fragte er sich, wieso ihnen das als Luxus angerechnet wird. Er war mit sechzehn in die Lehre gekommen, dies war alles, was ihm von der Arbeit so vieler Jahre geblieben war. Und auch das konnte ihnen jederzeit genommen werden. Er lachte auf. Was für einfältige, abgenutzte, schäbige Maschinchen, auf die sie so stolz gewesen waren. Im Betrieb war er mit Maschinen umgegangen, die Hunderttausende gekostet hatten. Er fühlte sich verarscht.  

Eines Abends, beim Essen, sagte seine Frau, übermorgen fang ich bei Karstadt an. Er wartete, bis sie fertig und die Kinder raus waren, dann sagte er, ich brauche wohl nicht mehr gefragt zu werden.  

Du hast mich ja auch nicht gefragt, als du das Auto verkauft hast, sagte sie, und du hast mich auch nicht gefragt, ob ich zu Hause bleiben wollte, obwohl die Kinder groß sind.  

Aber anders wäre es doch gar nicht gegangen, sagte er.  

Sie stand auf und begann das Geschirr in den Automaten zu räumen.  

Sie war Stenokontoristin gewesen, als sie geheiratet hatten, weil das erste Kind kam. Jetzt hatte sie eine Stelle im Lager.  

Am Küchentisch sitzenbleibend, wiederholte er sich bei diesen Gedanken, daß es anders doch gar nicht gegangen wäre: Tatsächlich wäre es nicht anders gegangen. Hätte sie nicht auf ihren Beruf verzichtet, wäre sie nicht, durch die Maschinen entlastet vom Gröbsten, von allem entlastet, nur für ihn und die Kinder dagewesen, wäre da nicht diese derart entlastete Frau gewesen, die ihm die Kinder vom Leib hielt, ihm Frühstück und Abendbrot hinstellte und die Wäsche herauslegte auf die Minute, wäre da nicht diese entlastete Frau gewesen, die ihm das Bier kaltstellte und aufstand, um für ihn aufs andere Programm umzuschalten, wäre diese ausgeruhte Frau nicht gewesen, die ihm gelegentlich in der Woche abends, meistens aber samstags nach dem Mittagessen zur Verfügung gewesen war mit offenen Beinen, wäre da nicht diese von jahrelangem Stumpfsinn harthäutig und in der Zeitung nur noch nach Sonderangeboten suchende, also inzwischen völlig kaputte Frau gewesen, es hätte da morgens nicht dieser ausgeruhte belastbare Mann an der Maschine gestanden, der Tag für Tag die volle Leistung brachte.  

Er sah plötzlich, wie sehr alles, was er für privat gehalten hatte, ausgerichtet war darauf hin, daß er diese Leistung brachte. Daß alles Vorbereitung, Zurichtung war für diese Leistung, daß er eigentlich gar kein eigenes Leben hatte. Wenn Feierabend war, hatte er nur scheinbar den Betrieb verlassen. Dies hier war genauso Betrieb gewesen. So wie Frühstückspausen zur Arbeit gehörten, gehörte dies auch dazu als die größere Pause. Er war stolz gewesen auf die Neubauwohnung, auf den Wagen, daß die Kinder auf die Oberschule gingen, auf die Hausbar, auf die Stereoanlage.  

Er hatte immer geglaubt, er habe sich das alles erarbeitet. Jetzt aber kam es ihm vor, als habe man ihm das alles geschenkt. Zwar habe man ihn glauben gemacht, er habe sich das erarbeitet, insgeheim aber habe man ihm das alles geschenkt. Denn es war klar; die Maschinen, die er bedient hatte, die bediente niemand der Hunger hatte, aus einem Loch von Wohnung kroch, Lumpen am Leib und kein Selbstbewußtsein hatte und nicht aus dem Fernseher wußte, wie die Welt um ihn herum aussah. Er war plötzlich sicher, daß, wäre das möglich, sie auch keinen Fernseher hätten, aus einem Loch von Wohnung kämen und mit Lumpen am Leib an den Maschinen stehen würden. Die würden das glatt machen, dachte er, wären da nicht die Maschinen.  

Von Zimmer zu Zimmer wandernd, sah er, daß diese Wohnung eigentlich nicht bewohnbar war. Die Küche ein kalt blitzender Maschinenraum, das Wohnzimmer eine nach Chemikalien riechende Ecke aus einer Möbelausstellung. Sie war ausgelegt darauf, daß der Mann und die Kinder bis zum Nachmittag außer Haus waren, die Frau bis dahin mit dem Haushalt beschäftigt war, daß man danach sich waschen, essen und ein wenig fernsehen, dann aber, und das war die Hauptsache, schlafen konnte. Der Fall, daß jemand in ihr leben wollte, war nicht vorgesehen. Daß seine Frau arbeitete; merkte man der Wohnung nicht an. Sie ging mit den Kindern. Wenn er aufstand, war der Frühstückstisch gedeckt, und wenn die beiden aus der Schule kamen, aß er mit ihnen, was sie abends gekocht hatte und nur zu wärmen war. Danach machten 'die Kinder sich über die Schularbeiten. Einmal fragte er, wann spielt ihr denn eigentlich mal. Er hatte offensichtlich keine Ahnung. Er störte. Er begann in der Stadt umherzulaufen. Er wußte nichts von seiner Frau, er wußte noch nicht einmal etwas von seinen Kindern.
 

Die Arbeit schien seiner Frau Spaß zu machen. Beim Abendbrot erzählte sie von den Kolleginnen, den Vorarbeitern, den Fahrern, kleine Geschichten, die aber offenbar eine große Bedeutung für sie hatten. Er bot ihr an, wenigstens für sie einzukaufen, aber sie lehnte ab, in ihrer Firma bekomme sie Hausrabatt, sie mache das lieber selbst. Sie hatten seit jenem Abend nicht mehr miteinander geschlafen, und es schien ihm undenkbar; daß sie sich je wieder so nahe kommen könnten: Er hatte früher nie darüber nachgedacht, daß das eine Frage von Nähe sein könnte, der Gedanke war ihm erst jetzt gekommen, wo sie ihm immer fremder wurde, je genauer er sie beobachtete. Sie hatten jetzt mehr Geld als früher, Urlaub in Jugoslawien war bereits gebucht, es hätte nichts in Unordnung gebracht, wäre er plötzlich verschwunden gewesen. Ohne ihn hätten die drei sicher reibungslos gelebt, störungsfreier. Er war völlig überflüssig geworden. Ganz langsam begann ihn der Familienorganismus auszuscheiden.  

Als Junge war er ein spitteliges, nervöses Kerlchen gewesen, später hatte er sich eine kühle, bewegungsarme Art angewöhnt. Als Lehrling hatte er mit einem Freund einmal einen Urlaub lang an einem holsteinischen See gezeltet. Er hatte nie darüber gesprochen, und offenbar war ihm auch nichts anzumerken gewesen, aber er hatte nie wieder eine so intensive Empfindung von sich gehabt wie damals; von der Vollkommenheit seines Körpers, seines ganzen Selbst. Regungslos, fast atemlos hatte er morgens zugesehen, wie es hell wurde, die Sonne aufging. Er hatte den Morgen auf dem Wasser gerochen, den Mittag im heißen Fichtennadelboden des Waldes, den Abend im Schilf. Es war das einzige Mal in seinem Leben gewesen, daß er ohne Angst gelebt hatte. Er hatte Ehrfurcht vor sich selbst empfunden, vor Menschen überhaupt.  

Abends in den Fernsehnachrichten kletterten die Arbeitslosenzahlen. Erst spät war ihm der Gedanke gekommen, daß auch er in diesen Summen enthalten sein könnte. Dann aber wartete er, wie Talbewohner warten, wenn eine Staumauer gebrochen ist. Sie hatten Überstunden gemacht wie verrückt. Niemand hatte es ausgesprochen, aber jeder hatte geglaubt, er könne dadurch seinen Arbeitsplatz behalten. Dann hieß es plötzlich, die Geschäftslage sei schlecht. In Schüben von je 49 Mann jagte man sie hinaus. Aus einer Abteilung aber .immer nur zwei, drei gleichzeitig. Die Vertrauensleute zuckten die Achseln. Sieh sie dir an, schrien sie durch den Lärm, sie haben doch Schiß, mit denen ist doch überhaupt nichts anzufangen. Und dann, eines Morgens, stand der Meister neben ihm: Sie möchten mal ins Personalbüro kommen.  

Er merkte, daß er erleichtert war, wenn die Woche wieder begann. Das heißt: er fürchtete sich vor den Wochenenden. Früher waren sie sonntags um acht aufgestanden; erst seine Frau, die hatte die Kinder geweckt, sich fertig gemacht, die Kinder endgültig geweckt, dann kam er. Wenn er die Küche betrat, saßen sie alle schon am Küchentisch und warteten auf ihn. Jetzt stand er schon um sechs auf. Wochentags schlief er bis neun oder zehn, sonntags aber stand er wie früher in der Woche auf, als ginge er noch zur Arbeit. Um acht kam der Junge, gegen zehn die Vierzehnjährige. Die Frau lag wie tot. Wenn sie endlich hochkam, dann grau, zerschlagen, im Morgenmantel in die Küche latschend mit bereits brennender Zigarette.  

Seit sie arbeitete, konnte sie die Kinder nicht mehr beim Hausaufgabenmachen überwachen. Das Mädchen hatte bereits den zweiten blauen Brief, sie würde sitzenbleiben. Sie ließ rapide nach, der Rückstand sei unter den gegebenen Verhältnissen schon nicht mehr aufzuholen, sagten die Lehrer. Wo willst du heute eine Lehrstelle finden, sagte seine Frau, sie macht dann eben den Hauptschulabschluß nach. Aber das verschiebt das Problem doch nur um ein Jahr, sagte er. Seine Frau zuckte die Achseln.  

Mit ihrem ununterbrochen quäkenden Transistor blockierte die Vierzehnjährige stundenlang das Bad, kam dann heraus wie eine Achtzehnjährige, die sich auf fünfundzwanzig gemacht hat. Ununterbrochen war sie damit beschäftigt, etwas zu suchen, es schien ihr unmöglich, auch kleinste Handlungsabfolgen zu koordinieren, ständig verlegte sie etwas, zwei Minuten später hatte sie schon wieder vergessen, was man ihr gesagt hatte oder was sie tun wollte, machte nur noch an sich herum, kontrollierte, ob der Pullover, die Hosen eng genug saßen, ob die Frisur, das Make-up in Ordnung war, abwesend schaukelnd in diesem Brei von Musik, der aus ihrem Transistor quoll.  

Der Junge quengelte über den Zustand der Wohnung. Es sei schmutzig. Haare im Waschbecken, in der Badewanne. Alle halbe Stunde wusch er sich die Hände. Sein Zimmer brauchte nicht mehr aufgeräumt zu werden, ganz einfach deshalb, weil er nichts mehr benutzte. Allenfalls daß er seine Spielsachen im Regal noch umgruppierte, nach immer neuen Mustern ordnete. Schon mehrmals hatte er ihn angetroffen, wie er in der Lücke zwischen Schrank und Bett auf dem Boden hockte, den Oberkörper in seinen Armen hin und her wiegend.  

Gegen halb zwölf begann, die Frau mit dem Mittagessenkochen. Sie selbst aß kaum etwas, sie hatte j a eben erst gefrühstückt, das Mädchen ähnlich, nur er und der Junge aßen, vorausgesetzt der Junge entdeckte keine Fettfasern, ungenießbaren Teile, irgendetwas Ekelhaftes, vorausgesetzt, es gab etwas, das er überhaupt für eßbar erklären konnte. Danach verschwanden die beiden; der Junge in sein Zimmer, das Mädchen auf die Straße, wahrscheinlich in irgendwelche Cafés, Eisdielen, Diskotheken. Die Frau schickte er ins Bett, dann begann er das Geschirr in den Spüler zu räumen, die Küche zu machen, die Waschmaschine zu füllen. Wäsche aufzuhängen, abzunehmen, zusammenzulegen, einzuräumen. Er suchte sich Arbeit. Wortlos überließ ihm seine Frau immer mehr Verrichtungen.  

Am Montagmorgen, den Wohnzimmerteppich absaugend und dabei auf die Schrankwand starrend, hielt er plötzlich inne. Er schaltete den Staubsauger ab und setzte sich. Er starrte auf diese Schrankwand. Er starrte auf diesen altdeutsch kostümierten Protz. Er starrte auf eine Illusion. Er starrte auf seine Illusion.  

Als das Zimmer gekommen war und die Stores hingen, hatten sie Kurt und Inge eingeladen, mit mehr Leuten gingen sie inzwischen nicht mehr um und auch mit denen immer seltener. In ihren besten Kleidern saßen sie dann in diesem Zimmer, von dem sie glaubten, daß Richter so wohnen, Ärzte, Ministerialdirektoren, Gutsbesitzer. Und wahrscheinlich hatten sie geglaubt, daß sie von solchen Leuten allenfalls ein paar Mark trennten oder ein paar Quadratmeter Wohnung oder die nächsthöhere Wagenklasse.  

Scotch oder Bourbon, Salzstangen oder Käsegebäck. Bier oder Wein. Zwei ruhige Männer hatten da gesessen, zwei sich für ganz und gar unentbehrlich haltende Männer, zwei sich für faire Partner der Unternehmensleitung haltende Männer, zwei sich für völlig frei haltende Männer.  

Er hatte mit der Hausarbeit auch deshalb begonnen, weil er nichts mit sich anfangen konnte. Mit den Kenntnissen, die seinen Beruf ausmachten, konnte er nichts anfangen, mit seiner Pünktlichkeit nichts und nichts mit seinem Fleiß. Mit allem, was er für seine Person gehalten hatte, konnte nur der Unternehmer etwas anfangen, nicht er selbst. Sein Körper wurde ihm immer fremder.  

Eine quälende Zerstreutheit hatte ihn befallen. Wo er auch ansetzte, seine Gedanken faßten nicht, rutschten ab, bis er in ein hektisches Dösen verfiel. Sein Kopf erschien ihm voll und gleichzeitig leer. Es war klar, daß sie alle vier verkamen. Ohne drei, vier Flaschen Bier ging auch seine Frau nicht mehr ins Bett, Körner zwischendurch und reichlich Zigaretten.  

Er starrte diese Schrankwand an. Die Eiseskälte, die sich in seinem Körper auszubreiten begann, als der Meister plötzlich neben ihm gestanden hatte, die eisig in seinem Körper sich ausbreitende Gewißheit, als er ins Personalbüro hinaufging, als man ihm den Brief gab. Er sah plötzlich, daß sie ihm alles nehmen konnten: Arbeit, Wohnung, Frau, Kinder, ja sogar das Leben.  

 - Gerd Fuchs -   

 

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