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Unsere aktuellen Prämien für ein Geschenkabo:

(Bitte beachten: Von manchen Prämien sind nur noch wenige Exemplare vorrätig, in Ausnahmefällen kann es daher vorkommen, dass die gewünschte Prämie nicht mehr erhältlich ist.)

Wer konkret eine neue Abonnentin oder einen neuen Abonnenten vermittelt, bekommt eine der Prämien geschenkt. Abo- und Prämienempfänger dürfen nicht identisch sein.

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Ronald Weber: Peter Hacks. Leben und Werk

Es schadet nicht, es in unseren Zeiten zu halten wie Peter Hacks in seinen: »Sehn wir nachher beim Glenfiddichtrinken / Hinterm Dachfirst die Epoche sinken.« Hacks war Essayist, Lyriker, Kommunist, konkret-Autor, Dramaturg, Theoretiker, Verächter der Romantik, Freund der Klassik. Einmal sagte er, was gegen den Tod spricht: »Man kann dort nicht mehr rauchen«, mehr als einmal sagte er, was für die Revolution spricht. Und, lakonisch: »Verschiedenes, das für die Menschheit spricht / entfiel mir jüngst, und ich erwähn es nicht.«

Ronald Weber hat mit Peter Hacks. Leben und Werk einen Band vorgelegt, der zahlreiche neue Fakten zusammenträgt, aus Briefwechseln, Archivmaterial und Gesprächen mit Wegbegleitern des Autors. Das Buch handelt von Hacks’ Literatur, von seinen Arbeitskontakten, von seinen Freundschaften, den lebenslangen und den aufgekündigten, und von seinen Lieb- und Leidenschaften.

 

Tom Segev: David Ben Gurion. Ein Staat um jeden Preis

David Ben-Gurion, geboren als David Grün 1886 im Russischen Reich, engagierte sich schon früh für den Zionismus und die Unabhängigkeit eines jüdischen Staates. Am 14. Mai 1948 ging der Traum in Erfüllung, und Ben-Gurion verlas die israelische Unabhängigkeitserklärung. Ein Jahr später wurde er erster Premierminister des jüdischen Staates. Das Hauptmotiv des politischen Engagements Ben-Gurions war stets, Israels Existenz in einer den Juden und Jüdinnen feindlich gesinnten Umgebung um jeden Preis zu sichern.

Der israelische Historiker und Journalist Tom Segev hat mit David Ben-Gurion. Ein Staat um jeden Preis eine Biografie und zugleich eine Geschichte Israels im 20. Jahrhundert geschrieben. Segev setzt sich darin mit Ben-Gurions politischem Lebensweg, der israelischen Staatsgründung und der Geschichte und Gegenwart des sogenannten Nahostkonflikts auseinander.

Alex Feuerherdt, Florian Markl: Vereinte Nationen gegen Israel

»Es ist höchste Zeit, dass sowohl die Uno – insbesondere ihr Menschenrechtsrat – als auch NGOs wie Human Rights Watch, Amnesty International und das Palestinian Center for Human Rights nicht länger als den Menschenrechten verpflichtete Institutionen angesehen werden, denen an einer Beilegung des Nahostkonflikts gelegen ist, sondern als Konfliktparteien, die an der Perpetuierung des Krieges gegen Israel schon deshalb interessiert sind, weil dies ihre Existenz und ihre Pfründe sichert.« Alex Feuerherdt, der dies in konkret 11/09 schrieb, hat jetzt zusammen mit dem Politikwissenschaftler Florian Markl das Buch Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die Uno den jüdischen Staat delegitimiert veröffentlicht.

Wie kein anderes Land steht Israel immer wieder am Pranger dieser Institution. Der UN-Menschenrechtsrat etwa hat Israel in seinen Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Staaten dieser Welt zusammen. Vom UN-Teilungsplan 1947 über den Aufstieg der PLO bei den Vereinten Nationen bis hin zur Propaganda der Gegenwart beschreiben die Autoren das Verhältnis der Uno zum jüdischen Staat. Sie liefern dabei eine Vielzahl von Belegen für ihre abschließende Einschätzung: Die UN seien die größte antizionistische Organisation der Welt.

Jörg Kronauer: Meinst du, die Russen wollen Krieg?

»Stoppt Putin jetzt!«, brüllte das Deutschland- Magazin »Spiegel« bereits im Juli 2014 auf seiner Titelseite. Seitdem hat sich die antirussische Stimmung hierzulande und in den Teilen der Welt, die sich »dem Westen« zurechnen, eher noch verschärft. Der Teufel Putin wird an alle Wände gemalt. »Putins Hacker« (»Die Welt«) hätten Donald Trump zum US-Präsidenten gemacht, der britische Außenminister Boris Johnson hielt es für »überwältigend wahrscheinlich«, dass Putin höchstpersönlich »die Benutzung eines Nervengifts auf den Straßen Großbritanniens, auf den Straßen Europas«, angeordnet hat. Und gemeinsam mit Syriens Staatsoberhaupt Assad habe Russland den Einsatz von Giftgas gegen das »syrische Volk« zu verantworten.

Weder die aktuelle russische Außenpolitik noch die gegenwärtige antirussische Hetzkampagne des Westens sind ohne eine Analyse der historischen Entwicklung des Konflikts zu verstehen – einer Geschichte, die schließlich in den zweiten Kalten Krieg mündet. In seinem Buch Meinst du, die Russen wollen Krieg? zeichnet Jörg Kronauer die Stränge dieser Entwicklung nach und fragt, welche Interessen der Westen gegenüber Russland und welche Pläne die russische Regierung verfolgt.

Dietmar Dath: Karl Marx. 100 Seiten

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx werden die Deutschen, die der Gesellschaftskritiker und Drittplazierte im ZDF-Ranking der »Größten« dieses Landes am liebsten verspottete, mal wieder allerhand Kitsch und Gedankenmüll über das Marxsche Werk kippen. Der »Prophet mit Bart« (»Zeit«) wird wahlweise als Vordenker des Stalinismus, als Ökonom, der »mit dem Kapital total daneben lag« (»FAZ«) oder als »anmaßender, selbstmitleidiger, rachsüchtiger Widerling« (»Süddeutsche Zeitung «) verhöhnt.

Eine Veröffentlichung tanzt aus dieser Reihe. Dietmar Dath macht in seinem Band Karl Marx. 100 Seiten nicht den Fehler zu fragen, ob Marx mit diesem oder jenem nun recht hatte oder nicht. Er beantwortet vielmehr scharfsinnig und unterhaltsam die Frage: Was können wir heute von der Methode Karl Marx’, von seiner Art zu denken lernen?

KPD-Verbot 

Josef Foschepoth: Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg

»Wie rechtsstaatlich war die Bundesrepublik in der Zeit des Kalten Bürgerkriegs in Deutschland?«

Das KPD-Verbot, das das Bundesverfassungsgericht am 17. August 1956 verkündete, hinterließ sogar bei den damals involvierten Juristen ein flaues Gefühl. 1967 räumte der Verfassungsrichter Herbert Scholtissek ein, dass der Antrag auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der KPD, so Foschepoth, »gar nicht so schlüssig begründet gewesen sei und unter heutigen Verhältnissen keinerlei Aussicht auf Erfolg mehr hätte«. In Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg beschreibt Josef Foschepoth eine Bundesrepublik, in der der Nationalsozialismus heftig nachwirkt, ein neuer Nationalismus erstarkt und ein Kalter Bürgerkrieg die Rechtsstaatlichkeit unterminiert.

 

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KONKRET & friends (DVD) + 

Das sehr gemischte Doppel (DVD)

Nie im Fernsehen, nur bei uns

Mit diesem Versprechen verzauberte die Hamburger Varieté-Bühne Hansa Theater in den Sechzigern und Siebzigern das Publikum. Heute spielt, hundert Meter weiter östlich, das Polittbüro auf. Dort wurde Ende 2004 mit Freunden und Autoren der Zeitschrift der 30. Geburtstag von Gremlizas konkret gefeiert. Begleitet von einer hinreißenden Lisa Politt sprachen, spielten und sangen Thomas Ebermann, Dieter Glawischnig, Gerhard Henschel, Ernst Kahl, Dietmar Mues, Fanny Müller, Harry Rowohlt, Gunter Schmidt, Kay Sokolowsky, Horst Tomayer und Rainer Trampert. Und ganz zum Schluß sang Gremliza. Das alles ist jetzt zu sehen und zu hören auf der DVD "KONKRET and friends".

Das sehr gemischte Doppel: Hermann Gremliza, seit 1974 Herausgeber der Monatszeitschrift KONKRET, liest, was er dort schreibt: die Wahrheit über die Welt und solche, die in allzu freier Rede ihren Senf dazu beitragen. Horst Tomayer, Schauspieler und Dichter - einer der letzten von Rang, der deshalb noch ohne Buchhandelspreis ist -, liest (und singt) aus seinem Oeuvre, das er u.a. monatlich für Konkret produziert hat.