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Ben Salomo: Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens

»Diese Antizionisten behaupten gerne, sie hätten nur etwas gegen Israel, nicht aber gegen Juden. Das ist grundfalsch, und niemand sollte darauf hereinfallen.«

In Israel geboren und als Jude in Berlin-Schöneberg aufgewachsen, weiß der Rapper Ben Salomo aus persönlicher Erfahrung, was Antisemitismus bedeutet. In seinem autobiografischen Buch betrachtet der Gründer des Rapbattle-Formats »Rap am Mittwoch« die wachsende Verbreitung des Antisemitismus im Deutschrap als Ausdruck der zunehmenden gesamtgesellschaftlichen Judenfeindschaft. Dabei hebt er besonders den großen Einfluss von Rappern auf Jugendliche hervor und macht deutlich, dass Antisemitismus im Deutschrap zu einem Problem geworden ist, das man nicht ignorieren sollte.

 

Reni Eddo-Lodge: Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

Die britische Journalistin Reni Eddo-Lodge, die in den USA und Großbritannien über Feminismus und Antirassismus schreibt, hat beschlossen, mit Weißen nicht mehr über Hautfarbe zu reden. Diese Entscheidung begründet sie in ihrem neuen Buch. In sieben Essays über rassistisch motivierte Ungleichbehandlungen, denen jede nichtweiße Person ausgesetzt ist, sucht sie nach den historischen Wurzeln der Vorurteile, beschreibt die oft subtilen Mechanismen der Ausgrenzung und macht klar, was es bedeutet, in einer Welt, in der Weißsein als Norm gilt, nicht weiß zu sein.

konkret texte 70 

Manfred Sohn: Falsche Feinde. Was tun gegen die AfD? Ein alternativer Ratgeber (konkret texte 70)

Dieses Buch behandelt eine Reihe von Fragen, deren Beantwortung beim Kampf gegen sogenannte rechtspopulistische Formationen wie die »Alternative für Deutschland« hilfreich ist: Wo liegen die Wurzeln dieser Partei? Gibt es ein Netzwerk, auf das sie sich außerhalb ihrer eigenen Mitglied- und Wählerschaft stützen kann? Welche Verbindungen hat sie zu politisch ähnlich ausgerichteten Gruppierungen in anderen Ländern? Was charakterisiert die Programmatik der AfD? Wer sind ihre Wähler/innen? Welche Funktion erfüllt sie gegenwärtig im bürgerlich-parlamentarischen Parteiensystem, und gibt es Hinweise auf ihre mögliche künftige Funktion in diesem Gefüge? Vor allem aber: Welche Maßnahmen taugen zu ihrer Bekämpfung und welche taugen dazu nicht?

Ronald Weber: Peter Hacks. Leben und Werk

Es schadet nicht, es in unseren Zeiten zu halten wie Peter Hacks in seinen: »Sehn wir nachher beim Glenfiddichtrinken / Hinterm Dachfirst die Epoche sinken.« Hacks war Essayist, Lyriker, Kommunist, konkret-Autor, Dramaturg, Theoretiker, Verächter der Romantik, Freund der Klassik. Einmal sagte er, was gegen den Tod spricht: »Man kann dort nicht mehr rauchen«, mehr als einmal sagte er, was für die Revolution spricht. Und, lakonisch: »Verschiedenes, das für die Menschheit spricht / entfiel mir jüngst, und ich erwähn es nicht.«

Ronald Weber hat mit Peter Hacks. Leben und Werk einen Band vorgelegt, der zahlreiche neue Fakten zusammenträgt, aus Briefwechseln, Archivmaterial und Gesprächen mit Wegbegleitern des Autors. Das Buch handelt von Hacks’ Literatur, von seinen Arbeitskontakten, von seinen Freundschaften, den lebenslangen und den aufgekündigten, und von seinen Lieb- und Leidenschaften.

Alex Feuerherdt, Florian Markl: Vereinte Nationen gegen Israel

»Es ist höchste Zeit, dass sowohl die Uno – insbesondere ihr Menschenrechtsrat – als auch NGOs wie Human Rights Watch, Amnesty International und das Palestinian Center for Human Rights nicht länger als den Menschenrechten verpflichtete Institutionen angesehen werden, denen an einer Beilegung des Nahostkonflikts gelegen ist, sondern als Konfliktparteien, die an der Perpetuierung des Krieges gegen Israel schon deshalb interessiert sind, weil dies ihre Existenz und ihre Pfründe sichert.« Alex Feuerherdt, der dies in konkret 11/09 schrieb, hat jetzt zusammen mit dem Politikwissenschaftler Florian Markl das Buch Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die Uno den jüdischen Staat delegitimiert veröffentlicht.

Wie kein anderes Land steht Israel immer wieder am Pranger dieser Institution. Der UN-Menschenrechtsrat etwa hat Israel in seinen Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Staaten dieser Welt zusammen. Vom UN-Teilungsplan 1947 über den Aufstieg der PLO bei den Vereinten Nationen bis hin zur Propaganda der Gegenwart beschreiben die Autoren das Verhältnis der Uno zum jüdischen Staat. Sie liefern dabei eine Vielzahl von Belegen für ihre abschließende Einschätzung: Die UN seien die größte antizionistische Organisation der Welt.

Jörg Kronauer: Meinst du, die Russen wollen Krieg?

»Stoppt Putin jetzt!«, brüllte das Deutschland- Magazin »Spiegel« bereits im Juli 2014 auf seiner Titelseite. Seitdem hat sich die antirussische Stimmung hierzulande und in den Teilen der Welt, die sich »dem Westen« zurechnen, eher noch verschärft. Der Teufel Putin wird an alle Wände gemalt. »Putins Hacker« (»Die Welt«) hätten Donald Trump zum US-Präsidenten gemacht, der britische Außenminister Boris Johnson hielt es für »überwältigend wahrscheinlich«, dass Putin höchstpersönlich »die Benutzung eines Nervengifts auf den Straßen Großbritanniens, auf den Straßen Europas«, angeordnet hat. Und gemeinsam mit Syriens Staatsoberhaupt Assad habe Russland den Einsatz von Giftgas gegen das »syrische Volk« zu verantworten.

Weder die aktuelle russische Außenpolitik noch die gegenwärtige antirussische Hetzkampagne des Westens sind ohne eine Analyse der historischen Entwicklung des Konflikts zu verstehen – einer Geschichte, die schließlich in den zweiten Kalten Krieg mündet. In seinem Buch Meinst du, die Russen wollen Krieg? zeichnet Jörg Kronauer die Stränge dieser Entwicklung nach und fragt, welche Interessen der Westen gegenüber Russland und welche Pläne die russische Regierung verfolgt.

 

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Das sehr gemischte Doppel (DVD)

Nie im Fernsehen, nur bei uns

Das sehr gemischte Doppel: Hermann L. Gremliza, seit 1974 Herausgeber der Monatszeitschrift konkret, liest, was er dort schreibt: die Wahrheit über die Welt und solche, die in allzu freier Rede ihren Senf dazu beitragen. Horst Tomayer, Schauspieler und Dichter, liest (und singt) aus seinem Oeuvre, das er u.a. monatlich für Konkret produzierte.