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Was tun

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von konkret,

viele von euch fragen, was nun zu tun sei um konkret zu helfen. Am meisten helft ihr der Zeitschrift, wenn ihr penetrant eure Kioskhändler/innen nach einem Exemplar fragt. Hier könnt ihr euch die Freigabe der Grosso-Anwälte herunterladen und ausdrucken. Bitte versucht das zuerst, bevor ihr im konkret-Shop das Heft 10-18 oder ein Probeabo bestellt, da im Verlagsbüro nur eine geringe Anzahl Hefte zur Verfügung steht. Voraussichtlich ab Freitag, den 5.10.2018, wird das Heft erneut an die Kioske ausgeliefert, ggf. mit einem Zensurbalken überklebt. Geht auch dann zum Kiosk und fragt nach einem Exemplar. 

Wer sowieso schon mal über ein konkret-Abonnement nachgedacht hat: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt. Aktuell gibt es auch die passende Prämie dazu: Rechtspopulisten im Parlament von Christoph Butterwegge, Gudrun Hentges und Gerd Wiegel.

Und wer nicht allzu knapp bei Kasse ist und den einen oder den anderen Euro entbehren kann, möge eine Spende auf das konkret-Konto überweisen: IBAN DE32 2001 0020 0742 5842 09 (Postbank Hamburg).

Pressegrosso behindert Auslieferung von KONKRET

Liebe Leserin, lieber Leser von konkret,

die Oktober-Ausgabe der Monatszeitschrift ist nicht am 28.9. in den Handel gekommen. Das Pressegrosso, Monopolist für die Auslieferung von Zeitschriften, weigerte sich, die Zeitschrift, die auf dem Titelbild die Schlagzeile „Deutschlands Nazis“ und den Untertitel „Die Schläfer erwachen“ mit Hakenkreuzen auf der Krawatte eines Nazi-Führers illustriert, auszuliefern. Begründung: „Der Gebrauch des Kennzeichens einer verfassungswidrigen Organisation verstößt gegen § 86 a StGB. Für den nicht politisch bewanderten, das Magazin nicht kennenden Beobachter ist nicht auf Anhieb eine eindeutige Gegnerschaft zu der Organisation und die Bekämpfung ihrer Ideologie zu erkennen.“

Das Gesetz, beschlossen, um die Werbung für nationalsozialistische Organisationen mit NS-Kennzeichen zu verhindern, wird hier gegen Kritiker und Gegner von Nazis in Stellung gebracht. (Zur Information über die rechtliche Bewertung des „Vertriebsverbots“ siehe die Stellungnahme des konkret-Anwalts Oliver Tolmein, die hier eingesehen werden kann.)

Heute, am 28.9., haben sich die Anwälte des Grossos nach Prüfung der Ausführungen unseres Anwalts entschlossen, das Heft für den Verkauf freizugeben, stellen es aber ins Ermessen der Grossisten, ob sie dies tun. Das bedeutet faktisch, dass das Heft nicht überall zu haben sein wird. Wir haben in unserer Not noch eine zweite Titelseite zum Überkleben an den Handel geschickt – ohne Hakenkreuze. Nach Aussage des Vertriebs MZV soll konkret jetzt ab dem 5.10. in der einen oder anderen Fassung im Handel erhältlich sein.

Den Verlag bedroht dieses Verbot in seiner Existenz. Unterstützen Sie uns und machen Sie einen zweiten Anlauf, um die Zeitschrift zu erwerben und die einzige linke Publikumszeitschrift der Bundesrepublik vor dem Aus zu bewahren.

Die Freigabe-Bestätigung kann hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Gremliza fragt

Kann mir mal wer sagen,

wie so ein braver Lohnschreiber unserer teils staatlich, teils privat kontrollierten Medien, der seine Tage auftragsgemäß mit dem Lob der USA als land of the free and home of the brave und der Beschimpfung Nordkoreas als Land des Schreckens verbracht hat, sich fühlt, wenn Donald Trump gesteht, dass er und Kim Jong Un sich verliebt haben? „We fell in love“, hat er gesagt, obwohl in einigen Trump-wählenden Staaten der USA Anal- oder Oralverkehr als „Sodomie“ gesetzlich verboten ist. Schmeißt man dann den Bettel einfach hin und wechselt in einen anständigen Beruf, und sei es der des Hartzers? Oder schmiert man einfach so weiter, als wäre nichts geschehen?

 

 

konkret 10/18

in konkret

Zu Diensten
In Deutschland wird die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht erwogen. Von Peter Nowak

Nur ohne euch
Wie Berlins Kulturpolitik den Tag der deutschen Einheit 2018 begehen will. Von Berthold Seliger

Sorry
Jeroen Dijsselbloem hat sich verplaudert. Von Michael Schilling

Ohnmacht des Wortes
Jonas Engelmann über Rosa. Die Graphic Novel über Rosa Luxemburg von Kate Evans

von konkret

 

 

Außerdem im Oktober in konkret:

Aktuelles

12.10.2018 14:20 von konkret-Redaktion

Neusprech

Ausgerechnet die AfD inszeniert sich als Partei, die den Antisemitismus bekämpfen würde. Von Olaf Kistenmacher

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05.10.2018 14:25 von konkret-Redaktion

Praktikant*in gesucht

Die konkret-Redaktion sucht zu sofort eine Praktikantin/einen Praktikanten. 

Für weitere Informationen hier klicken.

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27.09.2018 11:54 von konkret-Redaktion

Horst Tomayer zum 80.

„Wer so exzellent dichtet, der hat in Deutschland sein angeborenes Recht auf hochdotierte Literaturpreise verwirkt.“ So Hans Mentz in der „Titanic“

Im Oktober erscheint die Jubiläumsausgabe der legendären "German Poems" von konkret-Hausdichter Horst Tomayer, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Das Buch kann im konkret-Shop vorbestellt werden.

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Spot On

03.03.2014 11:34

Spot on: Monuments Men

»Lust, ein bißchen im Krieg mitzumischen?« Eigentlich ist man längst zu alt für den Kriegseinsatz, zu übergewichtig oder notorischer Alkoholiker mit schlechtem Leumund. Die Rettung der Kunst eröffnet im Nachrückverfahren eine letzte Chance, doch noch seine patriotische Pflicht zu leisten. Ulrich Kriest über den Film des Monats in KONKRET 3/14. 

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05.02.2014 11:36

Spot on: Erhobenen Hauptes – (Über)Leben im Kibbuz Ma'abaroth

„Das Bewußtsein, zur letzten Generation zu gehören, die noch selbst mit Verfolgten des Nationalsozialismus sprechen kann“, veranlaßte Docview, eine Gruppe Frankfurter Studierender, ins nahe Tel Aviv gelegene Kibbuz Ma'abaroth zu reisen und ihre Gespräche mit den Menschen, die dort überlebt haben, zu dokumentieren. 

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30.01.2014 14:55

Disconnect

Was die Menschheit doch heutzutage für ein verkommener Haufen ist. Er ist da, der Internetepisodenfilm: Lose stellt Henry Alex Rubin die Geschichten von der Verletzlichkeit der Person als digitaler Privatsphäre in seinem ersten Spielfilm nebeneinander. Paranoia, Verfolgungswahn, Angstzustände: Hier wird der weiße Mittelstand zum Kriminellen wie zum Opfer. Auseinanderrechnen läßt sich das nicht mehr. Aber zusammen: In diesem Film verlieren alle ihre Existenz oder zumindest, was sie lieben.

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