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Filmkritiken

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konkret 5/17

in konkret

Hinterm Mond
Die neue US-Regierung bremst Bildung und Wissenschaft. Von Svenna Triebler

»Scheißkanaken!«
Florian Sendtner über den Abschluss der Ermittlungen zum Münchner Amoklauf

Stoiper, Toprint unt so feiter
Michael Schilling über bayerische Bildungslücken

»Nimm ihnen alles!«
Wie der Film »Holodomor« zur Relativierung des Holocaust beiträgt. Von Sabine Lueken

Geschichtslücke
Die Bremer Firma Kühne und Nagel, einst Profiteur der Enteignung der Juden im Nationalsozialismus, will kein Mahnmal vor der eigenen Haustür. Von Radek Krolczyk


links & rights
Peter Kusenberg über das Point-&-Click-Adventure »Thimbleweed Park«

von konkret

Aktuelles

26.04.2017 11:22 von konkret-Redaktion

»Das bestgehütete Geheimnis«

Dass der israelische Ministerpräsident den deutschen Außenminister nicht empfangen will, gilt den hiesigen Medien als Skandal. Deutschland, das sich seine moralische Überlegenheit mit Holocaust und anschließender Erinnerungskultur hart erarbeitet hat, muss sich wohl kaum von einem Juden sagen lassen, mit welchem israelkritischen Verein es Beziehungen pflegen darf. Und so wird der deutsche Außenminister in allen Blättern dafür gefeiert, dass er einem wie "Wladimir Tayyip Netanjahu" ("Süddeutsche Zeitung"), der aus der Shoah anscheinend nichts über Demokratie und Menschenrechte gelernt hat, die Stirn bietet. 
Von welchem Schlag nun die "Akteure der Zivilgesellschaft", mit denen sich Sigmar Gabriel während seines Israel-Besuchs getroffen hat, eigentlich sind, interessiert da am wenigsten. In konkret 1/14 schrieb Alex Feuerherdt über die angeblich uneigennützigen und hilfsbereiten NGO, die in Israel und den palästinensischen Gebieten keineswegs aus purer Menschenfreundlichkeit agieren.  

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25.04.2017 15:49 von konkret-Redaktion

Demo in Budapest / Foto: FreeRöszke11

»Die EU und insbesondere Deutschland profitieren von Ungarns hartem Kurs«

Wegen Rangeleien zwischen der Polizei und Geflüchteten in Röszke an der ungarisch-serbischen Grenze im September 2015, am Höhepunkt des „Sommers der Migration“, sind elf Personen festgenommen und nach langer Untersuchungshaft im Juli und November 2016 vor dem Bezirksgericht im ungarischen Szeged zu unverhältnismäßig hohen Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt worden. Besonders hart traf es dabei Ahmed H., Vater zweier kleiner Kinder, der aufgrund eines an den Haaren herbeigezogenen „Terrorismus“-Vorwurfs und wegen „Rädelsführerschaft“ zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. An Händen und Füßen gefesselt und an einen maskierten Anti-Terror-Polizisten gekettet, wurde er in den Gerichtssaal geführt.

Das geschieht mitten in der Europäischen Union unter einem völkisch-nationalistischen Regime, in dem Menschen- und Freiheitsrechte massiv eingeschränkt werden. konkret unterhielt sich mit Vertretern und Vertreterinnen einer internationalen Solidaritätsgruppe, die den Fall der „Röszke 11“ skandalisiert, die Betroffenen betreut und für die Aufhebung des drakonischen Urteils gegen Ahmed kämpft.  

 

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24.04.2017 14:10 von konkret-Redaktion

»Nicht schon wieder«

Mit Bildungsarbeit gegen Antisemitismus? Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, fordert eine stärkere Auseinandersetzung mit antisemitischen Einstellungen bei muslimischen Geflüchteten und schlägt Besuche von KZ-Gedenkstätten vor. In literatur konkret 41 schrieb Olaf Kistenmacher über die Möglichkeiten und Grenzen des Kampfes gegen judenfeindliche Ressentiments mit pädagogischen Mitteln.

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Spot On

24.04.2017 11:43

Wir brauchen keine Erlaubnis

Im Sommer 1969 kommt es in der einstmals größten Automobilfabrik Europas, den Fiat-Mirafiori-Werken, zum Streik. Mit Originalaufnahmen, gedreht auf dem eine Million Quadratmeter umfassenden Werksgelände, gewährt der Dokumentarfilm "Wir brauchen keine Erlaubnis" auf eindrucksvolle Weise Einblicke in die Realität der tayloristischen Fabrikarbeit. Joel Schmidt hat den Film gesehen.

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20.04.2017 14:11

Verleugnung

Holocaustleugner David Irving verklagt eine amerikanische Professorin wegen Verleumdung. Dietrich Kuhlbrodt über »Verleugnung«, der zum Glück kein Belehrungsfilm aus der deutschen Gremienkultur ist. Seit 13. April im Kino

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12.04.2017 13:06

The Birth of a Nation

Parkers »The Birth of a Nation« ist sowohl seichte Romanze als auch bierernster Sklaverei-Epos, in dem er seine Figuren mit heiligem Zorn als tiefgläubige Helden inszeniert, deren bluttriefende Verzweiflungstaten stets der guten Sache dienen. Tim Lindemann hat den Film gesehen.

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04.04.2017 12:04

Es war einmal in Deutschland

»Es war einmal in Deutschland« fügt sich als munterer Jungenstreich der Überlebenden in die Serie filmisch und inhaltlich belangloser NS-Thematisierungen ein, bringt einen dank jiddischem Wortwitz aber auch hin und wieder zum Schmunzeln. Anina Valle Thiele hat den Film gesehen.

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30.03.2017 10:45

Die andere Seite der Hoffnung

Kaurismäki verquickt in »Die andere Seite der Hoffnung« den realpolitischen Hintergrund mit seinem ganz eigenen Filmuniversum. Im Gegensatz zu vielen anderen Integrationskomödien wird hier nicht geheuchelt, sondern Wert auf lakonischen Humor und Solidarität gelegt. Tim Lindemann war für uns im Kino.

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