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Sex tells

Günter Amendt/Gunter Schmidt/Volkmar Sigusch
Sex tells
Sexualforschung als Gesellschaftskritik
konkret texte 54 

144 Seiten
ISBN 978-3-930786-61-9

18,00 € inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten
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Das Buch

Das letzte Buch von Günter Amendt (1939 - 2011).

„Heute scheint es so, als könnten alle sexuell beinahe alles tun. Doch 95 Prozent der Koitus ereignen sich in festen Beziehungen, und die Singles, die immerhin 25 Prozent der Stichprobe stellen, bringen nur 5 Prozent der sexuellen Ereignisse auf die empirische Waage. Unser Alltag ist von sexuellen Reizen ebenso übersättigt wie entleert, als könne die übertriebene kulturelle Inszenierung des Sexuellen und dessen ausufernde Kommerzialisierung die Lust effektiver austreiben als alle Verbote, die einst das Sexuelle großgemacht haben und die heute bei uns institutionell im Ernst nur noch der Vatikan propagiert. Die Emanzipationsbewegungen haben um sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung gekämpft. Doch herausgekommen sind Selbstbezüglichkeiten, selbstmächtig selbst produziert und selbst reguliert wie Selfsex und Selfgender.“

Aus dem Inhalt:

  •  Sexueller Mißbrauch von Kindern
  •  Über die Tragik pädophiler Männer
  •  Heterosexuelle Beziehungsbiographien im Wandel
  •  Von der sexuellen zur neosexuellen Revolution
  •  Sex als Ansichtssache (mit Bildern von Christoph Krämer)

Pressestimmen

Die Texte von Amendt, Sigusch und Schmidt in Sex tells zeichnen sich (…) durch ihre sexuell wertfreie und antinormative, doch den eigenen moralischen Standpunkt reflektierende Haltung aus. Der Psychologisierung der gesellschaftlichen Bedingtheit von Sexualität und Geschlechtlichkeiten verwehren sich die Autoren, ohne die individualgeschichtliche Bedeutung der jeweiligen sexuellen Präferenzen und Praktiken zu vergessen. Sex tells zeigt eine vernünftige, empathische Grundhaltung zum leidenden sexuellen Subjekt wie sie selten geworden ist.

„Phase 2“

(Im Buch) finden sich einige Schlüsseltexte aus dem vor 30 Jahren von Hermann L. Gremliza angestoßenen Periodikum Sexualität konkret, die, in Spannung gebracht mit einigen neueren Texten, nicht nur ein aufklärendes Licht auf die gegenwärtige Missbrauchsdiskussion werfen, sondern auch auf das öffentliche Dauerpalaver über Sexualität (…)

„Der Freitag“

Der moralische Ernst und die zahlreichen Erkenntnisse, die diese Aufsätze und Interviews im Einzelnen als auch in ihrer Gesamtheit bieten, sind kaum zu übertreffen. (…) Dass hier eine kleine Auswahl aus (Günter Amendts) wichtigsten Aufsätzen wieder abgedruckt wurde, ist für uns alle ein Geschenk.

„Zeitschrift für Sexualforschung“