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Villa Waigner

Erich Später
Villa Waigner
Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-45
konkret texte 50 

100 Seiten
ISBN 978-3-930786-57-2

12,00 € inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten
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Das Buch

Mit der Besetzung Prags begann am 15. März 1939 eine sechsjährige deutsche Terrorherrschaft über das »Reichsprotektorat Böhmen und Mähren«. Es wurde dem deutschen Herrschaftsbereich eingegliedert, von deutschen Konzernen und Banken ausgeplündert, das Eigentum seiner 80.000 jüdischen Bürger an deutsche Banken, Konzerne, Gemeinden, Wohlfahrtsverbände und Zehntausende Volksgenossen verteilt.

Erich Später schildert den Prozeß der Entrechtung, Enteignung, Deportation und Ermordung der tschechischen Juden. Beispielhaft rekonstruiert er die Enteignung und Ermordung des jüdischen Ehepaares Waigner, dessen Prager Villa ein begehrtes Objekt der Begierde hoher Nazifunktionäre wurde. Den Zuschlag für die »Judenvilla« erhielt schließlich der SS-Offizier Hanns Martin Schleyer.

Die Geschichte der Villa Waigner und hier erstmals publizierte Dokumente über das Schicksal der jüdischen Besitzer sowie über die Nazikarriere der Bewohner ihrer arisierten Villa machen die Erkenntnis unausweichlich: Ohne Männer wie Hanns Martin Schleyer wäre weder der Vernichtungskrieg im Osten noch der Holocaust möglich gewesen.

Pressestimmen

Erich Später bettet Schleyers Wirken in Prag ein in eine sorgfältig recherchierte und die Zusammenhänge erhellende Darstellung.

Radio Darmstadt

ein außergewöhnlich spannendes Buch

„Der Freitag“

Hanns Martin Schleyer kommt in dieser sehr gut recherchierten (…) Schrift nur am Rande vor: Hauptthema sind die nationalsozialistischen Clans in Prag. Dies ist das Umfeld, das Schleyer zu dem gemacht hatte, was er war (…) – einem Akteur der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik.

„Gedenkdienst“

Nüchtern, detailliert und faktenreich erzählt Erich Später, wie das nationalsozialistische Herrschaftsregime mehr und mehr alle Gesellschaftsgebiete erfasst. (…) Darüber hinaus verschweigt Erich Später aber auch nicht die Folgen der Besetzung des Sudetenlandes, die sich in der Nachkriegs-Tschechoslowakei vor allem in Racheakten an Deutschen und in tragischer Weise auch an Überlebenden der Schoa Bahn brechen. Eindeutiger, spannender und kenntnisreicher hat man dieses Kapitel der deutschen Geschichte wohl noch nicht gelesen.

„Jüdische Allgemeine“

Nach Hanns Martin Schleyer ist heute die größte Mehrzweckhalle Stuttgarts benannt und seine Witwe kann sich nicht mehr genau erinnern, wie sie damals zu der Villa gekommen waren. Die Lektüre des Buches würde sicherlich auch ihrem Erinnerungsvermögen auf die Sprünge helfen.

„Antifaschistisches Infoblatt“