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"Das kann man nicht erzählen"

Jens Hoffmann
"Das kann man nicht erzählen"
'Aktion 1005' - Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten
konkret texte 46/47 (Doppelband) 

448 Seiten 
ISBN 978-393078653-4

29,80 € inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten
akzeptierte Zahlungsmethoden: SEPA-Lastschrift, Vorauskasse-Überweisung

Printausgabe vergriffen - Ebook verfügbar

 

Das Buch

Anfang 1942, nachdem die Rote Armee den Vormarsch der Wehrmacht auf Moskau gestoppt hatte, begann die nationalsozialistische Staatsführung Vorsorge zu treffen für den Fall ihrer Niederlage.

Unter der Bezeichnung »Aktion 1005« ließ sie ab Frühjahr 1943 zahlreiche Kommandos aufstellen, die die Spuren deutscher Verbrechen in Osteuropa nach einem immer gleichen Muster beseitigten: Mehrheitlich jüdische Häftlinge wurden gezwungen, Massengräber zu öffnen, die Leichen aus den Gräbern zu holen und auf Scheiterhaufen zu verbrennen, bevor schließlich auch sie selbst ermordet wurden.

Gestützt vor allem auf Aussagen und Berichte der wenigen überlebenden Arbeitshäftlinge sowie auf Protokolle staatsanwaltschaftlicher Vernehmungen ehemaliger Kommandoangehöriger unternimmt dieses Buch erstmals den Versuch, die von Deutschen und ihren Helfern während des Zweiten Weltkriegs begangenen Massenverbrechen und die Verwischung der Spuren dieser Verbrechen im Zusammenhang darzustellen.

Pressestimmen

Der Autor leistet einen bemerkenswerten Beitrag zu einem Thema, das bisher in der gängigen Literatur nur am Rande Erwähnung fand.

„Taz“

Jens Hoffmanns Studie ist bahnbrechend, weil sie nachweist, wie erfolgreich die Nazis Beweise der Monstrosität ihrer Verbrechen aus dem Gedächtnis der Welt geschafft haben; weil sie andeutet, wie viel auch über 60 Jahre nach der Befreiung der KZs noch nicht über das Grauen in den Lagern bekannt ist und weil sie darüber hinaus ihren Gegenstand auf eine sprachlich sehr angemessene und respektvolle Weise behandelt.

„Jüdische Allgemeine“

Dem Buch sind viele Leser zu wünschen. Denn es dokumentiert und beschreibt anschaulich und faktenreich, wie Deutsche versuchten, die Spuren der Shoah zu tilgen. Deutlich wird, warum sich Gleichsetzungen mit anderen Diktaturen verbieten.

„Süddeutsche Zeitung“