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Literatur Konkret Nr. 23

Editorial
 

Ihr seid die anderen von Gerhard Scheit
Die Geburt der Kritik aus dem Geiste des Judentums
 
»Töte den Deutschen!« von Jürgen Elsässer
Ilja Ehrenburgs Vita demonstriert, warum die Gleichsetzung von Nationalsozialismus und Stalinismus falsch ist
 
Besser schweigen? von Jürgen Roth
Während weiter darüber debattiert wird, ob die Vernichtung der europäischen Juden zum Gegenstand von Romanen gemacht werden darf, hat sich die Prosa über den Völkermord längst als eigene Literaturgattung etabliert
 
Ist Deutschland unheilbar? von Jürgen Elsässer
Revanche gegen Goldhagen: ganz gewöhnliche Deutsche und ihr Unbewußtes
 
Grauenmärchen von Hermann Kant
Auch wenn du ähnliche Bücher schon kennst, lies »Das wunderbare Überleben« von Wladyslaw Szpilman! - Brief an meine Tochter
 
Der X-Haken von Layla Dawson
In seinen Romanen erzählt der US-amerikanische Schriftsteller Joseph Heller von der Schicksalsergebenheit des Menschen, von der Paranoia des Außenseiters und vom Trost des Geldes
 
Multiple Jews von Georg Seeßlen
Die Bücher von Philip Roth handeln nicht nur von Identitätskrisen - sie haben selber welche
 
Von Mäusen und Menschen von Knud Kohr
Mit »Maus« bewies Art Spiegelman einem ignoranten Publikum, daß der Comic eine wichtige Kunstform ist
 
Out of Print von Mark-Stefan Tietze
Die Werke Raymond Federmans markieren Anfang und Ende der postmodernen Literatur - und führen modellhaft vor, wie ein Überlebender seine Biographie in Sprachkunst verwandelt
 
Gesellschaftsfähig von Rayk Wieland
Arthur Miller hat keine amerikanischen Soldaten in Korea umgebracht, sondern sich in seinem gesamten Werk mit Rassismus und Intoleranz auseinandergesetzt
 
Kein Gedanke von Kay Sokolowsky
Ein großer Regisseur, aber ein lausiger Autor: Woody Allen
 
Trauriger Orpheus von Jens Hoffmann
Stephan Hermlins Werk ist geprägt von einer gequälten Innerlichkeit und in großen Teilen ein wenig prätentiös geraten
 
Traum vom normalen Leben von Patricia Reimann
Ein Streifzug durch die Geschichte der Literatur in Israel seit 1948, dem Jahr der Staatsgründung
 
Die Humorfabrik von Peter Köhler
Ephraim Kishon ist nirgendwo so beliebt wie bei den Deutschen. Mit Grund
 
Traum und Wirklichkeit: Israel im 50. Jahr von Martin Kloke
Rezensionen
 
Der Friedensplan von Joachim Rohloff
Henryk M. Broder: Die Irren von Zion. Hoffmann und Campe, Hamburg 1998, 288 Seiten, 39,80 Mark, Rezension
 
Good Country, No Holocaust von Christel Dormagen
Rezensionen
 
Metaphernzüchter von Andreas Spannbauer
Rezensionen
 
Wendepunkt von Heike Runge
Imre Kertész: Ich, ein anderer. Rowohlt, Berlin 1997, 127 Seiten, 29,80 Mark, Rezension
 
Tätersprache von Jens Hoffmann
Rezensionen
 
Trash City von Michael Rudolf
Orly Castel-Bloom: Dolly City. Roman, Rowohlt, Reinbek 1998, 160 Seiten, 12,90 Mark Minna Lisa. Roman, Malik Verlag, München 1998, 208 Seiten, 34 Mark
 
Zu heiß? von Hermann L. Gremliza
Robert A. Rockaway: Meyer Lansky, Bugsy Siegel & Co. Lebensgeschichten jüdischer Gangster in den USA. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1998, 255 Seiten, 38 Mark, Rezension
 
Bazillen und Bestien von Gerhard Henschel
Rezensionen
 
Raben-Jugend von Marit Hofmann
Kobi Oz: Mosche Chuwato und der Rabe. Salt and Pepper, Frankfurt a. M. 1998, 198 Seiten, 28 Mark, Rezension
 
Skandal von Tjark Kunstreich
Eike Geisel: Triumph des guten Willens. Gute Nazis und selbsternannte Opfer - Die Nationalisierung der Erinnerung. Edition Tiamat, Berlin 1998, 208 Seiten, 30 Mark
 
Der »Platz des Judensterns« von Jan Pehrke
Patrick Modiano: La Place de l'étoile. Gallimard folio, Paris 1968, 211 Seiten, Rezension
 
Möglichkeiten des Erinnerns von Oliver Tolmein
Rezensionen
 
Eine begrenzte Episode? von Micha Brumlik
Leni Yahil: Die Shoah - Überlebenskampf und Vernichtung der europäischen Juden. Aus dem Amerikanischen von Jochen Bußmann, Luchterhand, München 1998, 1055 Seiten, 128 Mark, Rezension

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