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Literatur Konkret Nr. 22

1997/98

Schreiben nach Auschwitz

Ein Etikettenschwindel wäre anzuzeigen: Die Herren Walser und Grass, die den Titel zieren, sind zwei der sehr wenigen gegenwärtigen deutschen Großschriftsteller, die in LITERATUR KONKRET 97 so gut wie gar nicht vorkommen. Es sei denn, man nähme das Bild der beiden, die in diesem Jahr ihren Siebzigsten feiern, symbolisch für zwei Sorten deutscher Nachkriegsschriftsteller: den sozial engagierten, eher linken, typisch für die Jahre bis 1989, und den zur Nation bekehrten, ziemlich rechten, danach. Als Symbol kommen sie dann freilich doch vor - in Hermann Kants Entwurf eines Grass-Walser-Denkmals.  
 
Zweimal wurde der Dichtkunst seit 1945 das Ende erklärt: 1951 von Adorno und 1968 vom »Kursbuch«. Was trotz dieser Absagen geschrieben wurde und ob es das wert war, darüber gibt LITERATUR KONKRET 97 einige Auskunft. Die hier zum Exempel aufgerufenen Dichter in der Reihenfolge ihres Auftretens: Arno Schmidt, Peter Weiss, Heiner Müller, Paul Celan, Bertolt Brecht, Gottfried Benn, Johannes R. Becher, Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid, Peter Rühmkorf, Heinz Erhardt, Hans Magnus Enzensberger, Heinrich Böll, Franz Fühmann, Wolfgang Neuss. Übereinstimmungen mit der Liste literarischer Favoriten der Redaktion sind rein zufällig. 

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