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Trumps Handelspolitik bringt die Springer-Presse zur Raserei. Von Michael Schilling

Long, long ago hat der entnazifizierte Axel Springer seine Kameraden Schriftleiter per Hausvertrag verpflichtet, niemals nichts gegen die Juden, deren unseliges Treiben er bis 1945 als Redakteur gegeißelt hatte, und unsere amerikanischen Freunde, die ihm aus dieser Patsche geholfen hatten, in seine Blätter hineinzuschreiben. Kaum aber ist der Alte 33 Jahr tot und der deutsche Export in Gefahr, legen die in der »Welt« los wie nicht gescheit:

Trumps Attacke trifft deutsche Autobauer. Die USA wollen ausländische Hersteller benachteiligen, um ihre Industrie zu schützen. Anders aber als bei Stahl und Aluminium geht es dieses Mal um jene Branche, die für Deutschlands Wohlergehen existentiell ist:

Es geht um den Erhalt der Rasse, des deutschen Steuerzahlers beziehungsweise um

den Automobilbau. Und damit wird es für Deutschland ernst. Zum Schutz der heimischen Autobauer will die US-Regierung die Umweltstandards gezielt so erhöhen, dass es gerade für ausländische Hersteller wie die Deutschen teurer wird, sie zu erfüllen. Die Überlegung dahinter: Teurere Autos verkaufen sich im preissensiblen Amerika schlechter.

Erinnert (»strukturell«, wie der deutsche C-Soziologe Heinzi Bude sagen würde) aufdringlich an die von Karl Kraus zitierte Ausruferin im Berlin vor der Dritten Walpurgisnacht: »Warum vadient der Jude schneller und mehr Jeld als der Christ?« Aber das darf der Kamerad von Springer, der es natürlich so was von weiß, nicht sagen.

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