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Tomayers Video-Tagebuch

No-Go-Area Deutschland

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No-Go-Area Deutschland

Im Dezember haben wir die Onlinerubrik No-Go-Area Deutschland einstellen müssen. Den Anspruch dieser Chronik, monatlich rassistische und antisemitische Vorfälle möglichst vollständig aufzuführen, konnten wir mit den konkret zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr aufrechterhalten. In einem Land, in dem beinahe täglich Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt und Menschen aus rassistischen Motiven beleidigt, gejagt und angegriffen werden, hätte die gesamte Redaktion damit zu tun, diese Vorfälle aus dem ganz normalen deutschen Alltag auch nur einigermaßen vollständig zu dokumentieren. Wir verweisen gerne auf die gemeinsame Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle von Pro Asyl und der Amadeu-Antonio-Stiftung und auf Seiten wie netz-gegen-nazis.de, die die Drecksarbeit auch in Zeiten von Pegida und Co. weiterhin machen. Vielen Dank an Bea Dorn und Svenna Triebler, die über Jahre hinweg die No-Go-Area für konkret zusammengestellt haben. Dank auch an alle Leserinnen und Leser, die uns auf rassistische und antisemitische Vorfälle hingewiesen haben.

Kinderfaschismus

21.01.2012 09:20

In einem Kino in Berlin Treptow-Köpenick beleidigt ein etwa 10jähriger ein 7jähriges Kind, das während des Films weinte mit den Worten: „Der Jude hat geweint!“.

Quelle: Zentrum für Demokratie

Vandalismus gegen Dortmunder Piraten

31.07.2011 02:00

Das Auto eines sich explizit als antifaschistisch verstehenden Mitglieds der Piratenpartei wird mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug „NW DO“ (Nationaler Widerstand Dortmund) besprüht und die Autotreifen aufgestochen. Der Name, die Anschrift und ein Foto des Piraten waren einige Wochen zuvor auf einer Website der „Anti-Antifa“ veröffentlicht worden.

Quelle: „Der Westen“

Angriffe auf Dortmunder Antifaschisten

29.07.2011 02:00

In Dortmund greifen Neonazis eine Gruppe antifaschistischer Jugendlicher mit Messern und Baseballschlägern an. Die zum Tatort gerufene Polizei leitet eine erfolglose Fahndung ein, obwohl ihr das Kennzeichen des Fahrzeugs genannt wird, in dem die Angreifer geflüchtet sind. Im Anschluß entdecken die Beamten in der Umgebung frischgeklebte antifaschistische Plakate und erstatten Anzeige gegen die Jugendlichen. Als die Mutter eines der Antifaschisten vor Ort erscheint und nach Angabe der Polizei deren „Arbeit behindert“, wird ihr ein Platzverweis erteilt, da sie diesen nicht beachtet, wird sie bis zum Abschluß des Polizeieinsatzes mit Handfesseln in einem Streifenwagen festgehalten.

Quelle: Ruhrbarone

Angriff bei "Jugend rockt für Toleranz"

25.07.2011 02:00

In Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) attackieren vier Neofaschisten eine Gruppe Jugendliche. Einen verletzen sie schwer, unter anderem schlagen sie ihm mehrere Zähne aus. Ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern greift eine Gruppe in Gallentin bei Bad Kleinen das alternative Festival „Jugend rockt für Toleranz” an. Sie brüllen Slogans wie „White power“, prügeln auf die Gäste ein, werfen mit Flaschen nach ihnen und versuchen, einen Zaun einzureißen. Sie fügen den Gästen Nasenbeinbrüche, Prellungen und andere Verletzungen zu. Hanna Wildt, Sprecherin der Kampagne “Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV”, sieht in der zunehmenden Präsenz im Vorfeld der Landtags- und Kommunalwahlen im September eine Taktik der Einschüchterung.

Quelle: Kampagne „Wake Up – Stand Up!”