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Herzls Traum

19.04.2018 11:09

Im Mai jährt sich die Gründung des Staates Israel zum 70. Mal. Aus Anlass des 60. Jubiläums der israelischen Staatsgründung schrieb Erich Später in konkret 5/08 über die Vorgeschichte des jüdischen Staates.

Am 1. März 1881 töteten russische Revolutionäre der Organisation Narodnaja Wolnja (Volkswillen) den russischen Zaren Alexander II. in St. Petersburg durch eine Bombe; die unmittelbar danach vom geheimen revolutionären Exekutivkomitee verfaßten Aufrufe zur allgemeinen Volkserhebung blieben allerdings erfolglos. Die übergroße Mehrheit der unter elenden Verhältnissen leidenden Bevölkerung brachte für die ideologische Rechtfertigung eines gegen den Zaren gerichteten Attentats kein Verständnis auf.  

Kurz nach dem Attentat wurde bekannt, daß die Bomben der Terroristen in der Wohnung einer Jüdin, Heßja Hoffmann, aufbewahrt worden waren. Aus dieser Erkenntnis wurde schnell die mit Unterstützung der russisch-orthodoxen Kirche verbreitete Meldung, daß die Juden den Zaren ermordet hätten, um das christliche russische Volk ungestört aussaugen zu können. Es kam daraufhin in fast hundert russischen Städten und Ortschaften im Frühjahr des Jahres 1881 zu brutalen Angriffen gegen die jüdische Bevölkerung. Eine große Anzahl von Juden wurde verstümmelt, geblendet, erschlagen, zu Tode gemartert; Häuser und Läden wurden geplündert und verwüstet. Die Staatsmacht unterstützte und duldete die monatelange Gewaltorgie, die man als »Pogrom« bezeichnete.  

Nach der Annexion weiter Teile des ehemaligen Königreichs Polen im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts waren Millionen Menschen jüdischer Herkunft zu russischen Untertanen geworden. Um 1880 lebten zirka fünf Millionen Juden, fast die Hälfte aller Juden weltweit, im russischen Reich. Ihnen war die Binnenwanderung in das zentrale Rußland ebenso untersagt wie der Erwerb von Land und die Ausübung vieler Berufe. Bis zum Ende des Zarenreichs blieb das Pogrom ein Kennzeichen seiner Herrschaft. Im Umkreis der Drahtzieher der Pogrome entstanden die Protokolle der Weisen von Zion, eine Art Gründungsdokument der nach dem Ersten Weltkrieg sich formierenden weltweiten antisemitischen Bewegung. Mehr als 650 Verordnungen und Gesetze, die das Zarenregime im Verlauf der nächsten Jahre erließ, machten Millionen Menschen jüdischer Herkunft zu rechtlosen Parias, die einer brutalen Diskriminierung und Verfolgung unterworfen waren.  

Der hohe Anteil von Mitgliedern jüdischer Herkunft an den illegalen linken Parteien zeigt zwar, daß viele Juden im Sturz des verhaßten Regimes eine Möglichkeit sahen, ihre hoffnungslose Lage zu ändern. Die übergroße Mehrheit aber wählte einen anderen Ausweg: die USA. Zwischen 1882 und 1914 verließen 1,5 Millionen Juden das Zarenreich, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Erst die 1924 erlassenen restriktiven Einwanderungsbestimmungen beendeten die Masseneinwanderung europäischer Juden.  

Neben dem Sturz des Regimes und der Auswanderung nach Amerika hatten die Juden eine dritte Option auf ein besseres Leben. Bereits 1881 bildeten sich in Rußland die ersten Gruppen politischer Aktivisten, die vorschlugen, den Ausweg aus der Unterdrückung in der Gründung einer jüdischen Nation zu suchen. Die »Freunde Zions«, wie sich ihre Organisation nannte, veranstalteten 1882 ihre erste landesweite Zusammenkunft. Auf dieser wurde beschlossen, Gruppen von Aktivisten nach Palästina zu schicken. Sie sollten mit Unterstützung wohlhabender Juden landwirtschaftliche Farmen gründen. Auf der Basis bäuerlicher und handwerklicher Arbeit wollte man die Neugründung einer jüdischen Nation in Palästina in Angriff nehmen.  

Im gleichen Jahr erschien Leo Pinskers Autoemanzipation. Pinsker war bis 1881 ein Befürworter der jüdischen Assimilation in Rußland gewesen. Er stammte aus Odessa und hatte eine der ersten in russischer Sprache erschienenen jüdischen Zeitungen herausgebracht. Sein auf deutsch erschienenes Manifest richtete sich an die Juden Mittel- und Osteuropas mit der These, daß alle Hoffnung auf eine Gleichberechtigung der Juden vergeblich sei. Die europäischen Völker würden die Juden letztlich niemals akzeptieren. Es gelte, eine eigene jüdische Nation zu schaffen, um aus der ewigen Position des »Fremden« und – bestenfalls – »Geduldeten« zu entkommen. In diesem Prozeß sollten die Juden West- und Mitteleuropas die Führung übernehmen.  

Die wenigen Reaktionen in West- und Mitteleuropa auf Pinskers Appell waren negativ, da die Juden dort ihre gesellschaftliche Situation gänzlich anders einschätzten. Sie hatten innerhalb von 50 Jahren die fast völlige staatsbürgerliche Gleichberechtigung erhalten und sahen deswegen optimistisch in die Zukunft.  

In Osteuropa allerdings, in den Dörfern und Kleinstädten der überwiegend von Juden besiedelten Gebiete, stieß Pinskers Aufruf an die Juden des Westens auf große Zustimmung; dort war die Erinnerung an Jerusalem und »Eretz Israel« ( das »Heilige Land«) lebendig geblieben und diese emotionalen Bindungen tief im religiösen Ritual und der rabbinischen Gelehrsamkeit verankert. In Palästina – vor allem in Jerusalem – lebte noch eine große jüdische Gemeinde. Ihre Zahl betrug 1880 schätzungsweise 25.000 Menschen, vier Prozent der Gesamtbevölkerung. Diese Gemeinschaft verfolgte keine politischen Interessen und lebte in ihrer Mehrheit von Spenden frommer Juden aus der Diaspora.  

Zur politischen und öffentlichen Anerkennung des sich entwickelnden Zionismus sorgte die Unterstützung des Wiener Journalisten Theodor Herzl. Als Korrespondent der liberalen Wiener »Neuen Freien Presse« hatte er die Verurteilung und Degradierung des jüdischen Majors Dreyfuß am 3. Januar 1895 in Paris miterlebt. Der radikalen antirepublikanischen Rechten war es im Bündnis mit der katholischen Kirche gelungen, eine Massenmobilisierung gegen die französischen Juden in Gang zu bringen. Unter Ausnutzung antisemitischer Ressentiments wollte man die verhaßten Ideen der Revolution von 1789 bekämpfen und die französische Republik zu Fall bringen. Daß dies nach jahrelangen erbitterten politischen Kämpfen mißlingen und das Komplott gegen den jüdischen Hauptmann mit einer historischen Niederlage der Rechten und der Antisemiten enden würde, war zu jener Zeit nicht absehbar.  

Herzl, bis dahin von der Möglichkeit einer erfolgreichen jüdischen Emanzipation überzeugt, verlor diesen Glauben, als wenige Monate später eine radikale antisemitische Partei in seiner Heimatstadt Wien erfolgreich war. Mit einem brutalen antisemitischen Propagandafeldzug hatte die christlich-soziale Partei des Wiener Populisten Karl Lueger bei den Gemeinderatswahlen einen erdrutschartigen Sieg errungen. Ein Jahr später erschien Herzls Buch Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage, in dem er die Emanzipationsbemühungen für gescheitert erklärte und eine Rückkehr des jüdischen Volkes nach Palästina propagierte. Dort sollte im guten Einvernehmen mit den Nachbarn eine moderne jüdische Nation entstehen.  

Mit Herzl bekam der Zionismus seine charismatische Gründergestalt und wurde zu einer ernstzunehmenden Bewegung, wobei der Aberglaube an die geheime Macht der Juden hilfreich war für Herzls politische Bemühungen, auf diplomatischem Weg die Gründung eines jüdischen Staates durchzusetzen. Der erste zionistische Kongreß 1897 in Basel hatte darauf verzichtet, in seinem Programm einen eigenen jüdischen Staat zu fordern, und statt dessen folgende Formulierung gewählt: »Der Zionismus strebt die Schaffung einer nationalen Heimstätte für die Juden in Palästina an, die durch internationales Recht garantiert werden sollte.«  

Das Ziel einer Staatsgründung war zu dieser Zeit in Europa keineswegs ungewöhnlich. 1878 entstand Bulgarien, Norwegen trennte sich 1907 von Schweden. Es gab nationale Bewegungen von Völkern, die nie einen eigenen Staat, eine herrschende Klasse oder auch nur eine kulturelle Elite besessen hatten, wie Finnen und Slowaken. Und nur Kenner volkstümlicher Bräuche konnten etwas mit Mazedoniern oder Esten anfangen. Die Zionisten hatten den Vor- oder auch Nachteil, daß das christliche Europa sich seit vielen Jahrhunderten auf jede erdenkliche Art und Weise mit den Juden befaßt hatte. So fand die zionistische Bewegung seit Ende des 19. Jahrhunderts eine breite öffentliche Beachtung.  

Herzl mühte sich, obwohl er von allen Staatsmännern Europas empfangen wurde, bis zu seinem Tod 1904 vergeblich. Erst nach dem Zusammenbruch des Russischen und des Osmanischen Reichs am Ende des Ersten Weltkriegs konnte die zionistische Bewegung ihren bis dahin größten Erfolg erringen. Die Niederlage des Osmanischen Reichs als Verbündeten des Deutschen Reiches führte auf englischer Seite zur Bereitschaft, den zionistischen Forderungen nach Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina nachzukommen.  

Am 7. November 1917 wurde die sogenannte Balfour Deklaration in Form eines Briefwechsels zwischen dem britischen Außenminister und dem Vorsitzenden der englischen jüdischen Gemeinde, Lord Rothschild, veröffentlicht. Die entscheidenden Sätze lauten: »Seiner Majestät Regierung betrachtet die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und wird die größten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern.«  

Mit der Eroberung Palästinas 1917 wurde die Balfour Deklaration zur realpolitischen Option. Am 24. Juli 1922 billigte der Internationale Völkerbundsrat in London das britische Mandat über Palästina. Das Mandatsgebiet umfaßte das historische Palästina, dessen politische Grenzen damals festgelegt wurden, und die Gebiete östlich des Jordan, die als Transjordanien bald aus dem Mandat herausgelöst wurden. Gemäß Artikel 25 fand die Balfour Deklaration auf Transjordanien keine Anwendung. Das Königreich Jordanien als Rechtsnachfolger des Emirats hält sich bis heute an diese Bestimmung und hat die dauerhafte Ansiedlung von Juden auf seinem Territorium untersagt.
 

Ein Land, zwei Gesellschaften  

»Al-Aqsa ist in Gefahr« – dieses Gerücht verbreitete sich in den ersten Augustwochen 1929 in Palästina. Die Juden würden die Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg zerstören und ihren Tempel wieder aufbauen wollen, hieß es auf Flugblättern und vor allem, da 80 Prozent der muslimischen Bevölkerung Analphabeten waren, in den Predigten der religiösen Führer. Der Großmufti von Jerusalem, Al Husseini, höchste religiöse Autorität und Angehöriger einer der reichsten und mächtigsten arabischen Clans, rief die Araber Palästinas und die gesamte arabische Welt zur Verteidigung der durch die Juden bedrohten muslimischen Heiligtümer auf. Er konnte darauf setzen, daß sein Aufruf angesichts der als historische Niederlage empfundenen Ereignisse der letzten Jahre – christliche Kontrolle und jüdische Präsenz in Palästina, Etablierung einer laizistischen türkischen Republik, Auflösung zentraler islamischer Institutionen, Ersetzung der heiligen arabischen Schrift des Koran durch die Einführung der lateinischen Schrift etc. – in der islamischen Welt auf große Zustimmung stoßen würde.  

Am 23. August 1929 griffen arabische Aufständische das Jüdische Viertel in der Jerusalemer Altstadt an. Über das Land brach eine Welle der Gewalt herein. Zu einem Massaker kam es in Hebron. Die jüdische Gemeinde, nicht zionistisch und bisher in guter Nachbarschaft mit den Muslimen lebend, wurde von einem islamischen Mob angegriffen, der ein entsetzliches Blutbad anrichtete. Die überlebenden Juden wurden aus der Stadt evakuiert. Es dauerte mehrere Tage, bis es der britischen Besatzungsmacht gelang, die Ordnung wieder herzustellen. Etwa hundert Juden und ebenso viele Araber hatten den Tod gefunden.  

Damit hatte das Pogrom Palästina erreicht. Bereits 1921 war es zu ersten Unruhen gekommen. Damals waren es Hoffnungen auf einen Anschluß des arabischen Palästina an den kurzlebigen Staat Großsyrien gewesen, die zu gewalttätigen Ausschreitungen in Jerusalem geführt hatten, wobei die Angreifer keinen Unterschied zwischen den alteingesessenen jüdischen Gemeinden und den zionistischen Zuwanderern (Jishuw) machten. »Tod den Juden!« lautete der Schlachtruf, und: »Juden sind unsere Hunde!«  

Politisch kontrollierte der Großmufti den »Hohen muslimischen Rat«. Dieser repräsentierte die meisten der mächtigen Clanführer und Oberhäupter der Großfamilien, die über beträchtlichen Landbesitz verfügten. Hinzu kamen die religiösen islamischen Führer, die nicht nur den ideologischen und rechtlichen Herrschaftsapparat repräsentierten, sondern auch über die beträchtlichen Einkünfte aus religiösen Stiftungen verfügten. Diese Vertreter der herrschenden arabischen Oberschicht verteidigten nun ihre ökonomischen, sozialen und politischen Interessen. Letztlich war das politische Ziel der muslimischen Nationalisten und Feudalherren die Beseitigung der sich entwickelnden modernen jüdischen Gesellschaft in Palästina, die sie zu Recht als Gegenentwurf gegen die Despotie der islamischen Grundherren und religiösen Fanatiker wahrnahmen.  

1931 zählte der Jishuw in Palästina 180.000 Menschen. Die übergroße Mehrheit der Juden, fast 85 Prozent, lebte in den Städten. Sie hatten ein modernes Bildungssystem aufgebaut, darunter die Universität in Jerusalem und das Technion in Haifa, und über 100 landwirtschaftliche Dörfer und Kibbuzim errichtet. Tel Aviv, 1909 gegründet, war zum administrativen, ökonomischen und kulturellen Zentrum des Landes geworden und hatte 1936 bereits 140.000 Einwohner.  

Seit der Verabschiedung des Palästina-Mandats 1922 hatte jede Gemeinschaft, Juden wie Araber, das Recht, eine Vertretungskörperschaft in freien, gleichen und geheimen Wahlen zu bestimmen. Das Frauenwahlrecht war selbstverständlich. Die meisten Stimmen erhielten bei Wahlen die zionistisch-sozialistischen Parteien. Die meisten Einwanderer – fast 400.000 Menschen bis 1945 – waren Mitglieder der sozialistischen Gewerkschaft Histradut, die auch Arbeitergenossenschaften organisierte und eine Krankenversicherung anbot. Dies alles erschien zeitgenössischen Beobachtern als geradezu »bolschewistisch«.  

Der Machtantritt des radikalsten antisemitischen Regimes der Geschichte in Deutschland wurde von den arabischen Nationalisten begeistert begrüßt. Man hatte die gleichen Feinde und erwartete Unterstützung bei der Vertreibung der Engländer und der Juden aus Palästina. Der gegen die britische Verwaltung gerichtete arabische Aufstand der Jahre 1936 – 39 war allerdings nur teilweise erfolgreich. Die Briten beschränkten die jüdische Einwanderung auf jährlich 15.000 Menschen; nach fünf Jahren sollte sie ganz gestoppt werden. Auch stellten sie die Gründung eines arabischen Staates in Aussicht. Selbst dieser weitgehende politische Sieg aber, der für Hunderttausende Juden den sicheren Tod bedeutete, weil er einen der letzten Zufluchtsorte unerreichbar machte, stellte die arabischen Nationalisten nicht zufrieden. Sie hofften auf den Vormarsch der Achsenmächte, der allerdings im Herbst 1942 in der ägyptischen Wüste durch die Alliierten gestoppt wurde.  

Der Mufti floh mit einem Teil der palästinensischen Führungsgruppe über Bagdad nach Berlin. Er wurde von Hitler empfangen und unterstützte die deutschen Kriegsanstrengungen durch seine Hilfe bei der Aufstellung muslimischer Einheiten der Waffen-SS. Zudem verhandelte er mit der Reichsregierung über eine umfassende Kooperation im arabischen Raum. In dem Entwurf für eine gemeinsame Erklärung vom Februar 1941 heißt es: »Deutschland und Italien anerkennen das Recht der arabischen Ländern, die Frage der jüdischen Elemente, die sich in Palästina und in den anderen arabischen Ländern befinden, so zu lösen, wie es den nationalen und völkischen Interessen der Araber entspricht, und wie die Judenfrage in den Ländern Deutschland und Italien gelöst worden ist.« 1945 konnte Husseini, obwohl er auf der Kriegsverbrecherliste der Alliierten stand, nach Beirut entkommen. Bis heute gilt er in der arabischen Welt als Freiheitskämpfer.  

Nach 1945 entledigten sich die arabischen Staaten ihres jüdischen Bevölkerungsteils. Seit den dreißiger Jahren waren Angriffe auf Juden in der gesamten arabischen Welt selbstverständlich geworden. Es gab Pogrome, die die russischen bei weitem in den Schatten stellten. Dabei war den meisten Juden in diesen Ländern der Zionismus entweder gleichgültig oder verhaßt, weil sie darin eine überwiegend europäische Bewegung sahen. Von den 130.000 Juden im Irak blieben einige hundert; 75.000 verließen Ägypten, mehr als 25.000 Syrien, den Jemen 63.000; 250.000 verließen Marokko, 140.000 Algerien. Insgesamt 800.000 Juden flüchteten nach dem Zweiten Weltkrieg aus den muslimischen Ländern. In dem Bogen, der sich von der Ostsee über Osteuropa und den Nahen Osten bis zum Atlantik spannte, gab es gegen Mitte des 20. Jahrhunderts nur noch einen einzigen Ort von Bedeutung mit jüdischer Bevölkerung: den 1948 gegründeten Staat Israel.
 

Erich Später schrieb in KONKRET 2/08 über Tom Segevs Geschichte des Sechstagekriegs

 


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