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KPD-Verbot 

Josef Foschepoth: Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg

»Wie rechtsstaatlich war die Bundesrepublik in der Zeit des Kalten Bürgerkriegs in Deutschland?«

Das KPD-Verbot, das das Bundesverfassungsgericht am 17. August 1956 verkündete, hinterließ sogar bei den damals involvierten Juristen ein flaues Gefühl. 1967 räumte der Verfassungsrichter Herbert Scholtissek ein, dass der Antrag auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der KPD, so Foschepoth, »gar nicht so schlüssig begründet gewesen sei und unter heutigen Verhältnissen keinerlei Aussicht auf Erfolg mehr hätte«. In Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg beschreibt Josef Foschepoth eine Bundesrepublik, in der der Nationalsozialismus heftig nachwirkt, ein neuer Nationalismus erstarkt und ein Kalter Bürgerkrieg die Rechtsstaatlichkeit unterminiert.

Bini Adamczak: Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman

1920 wurden die Anarchisten Alexander Berkman und Emma Goldman aus dem Gefängnis in den USA in die junge Sowjetunion abgeschoben, von deren revolutionären Verheißungen sie begeistert waren. Allerdings nicht lange: Zunehmend kritisch beobachteten sie die autoritäre Verwandlung des sozialistischen Russland, das sie nach der Niederschlagung des Kronstädter Aufstands wieder verließen.

In ihrer Eventualgeschichte Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman fragt die Kommunismus- und Geschlechterforscherin Bini Adamczak, ob es auch anders hätte kommen können, ob die Revolution von 1917, die unter Kommunisten, Sozialisten und Anarchisten weltweit Hoffnungen geweckt hatte, zwangsläufig in einer repressiven Diktatur hatte enden müssen: »Was aber, wenn … es, in der Revolution weit über den Bolschewismus hinaus noch Möglichkeiten auf ein anderes Ende, auf andere Enden gab, dann war die Freude über die Erfahrung der Freiheit mehr als eine Täuschung und die Ankunft in der sozialistischen Räterepublik tatsächlich der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman.«

Claude Lanzmann: »Shoah-Fortschreibungen«

»Die Frage braucht bloß in einfacher Form gestellt zu werden – Warum wurden die Juden vergast? –, um sie schlagartig in ihrer Obszönität zu enthüllen. Es gibt eine absolute Obszönität eben im Unterfangen des Verstehens. Nicht zu verstehen war während der gesamten elf Jahre, in denen ich an ›Shoah‹ arbeitete, mein eisernes Gesetz«, sagt Claude Lanzmann, der sich in einem Gespräch mit Hermann L. Gremliza (konkret 4/10) als »Jude mit einem kommunistischen Pass« bezeichnete, über seine Methode, mit filmischen Mitteln das Unbegreifliche darzustellen. »In ›Shoah‹ wird nichts gezeigt, und man sieht alles.«

Jetzt ist auf zwei DVDs das Filmprojekt »Shoah-Fortschreibungen« (409 Minuten) erschienen. Es enthält vier eigenständige Dokumentationen Lanzmanns, die den Rahmen des Films »Shoah« gesprengt hätten: ein Interview mit einem Delegierten des Internationalen Roten Kreuzes über die Zustände in Theresienstadt; einen Bericht über den Aufstand im Vernichtungslager Sobibor; ein Gespräch mit Jan Karski, der Roosevelt über die Vernichtung der Juden informierte; ein Interview mit dem einzigen »Judenältesten«, der die Shoah überlebte.


 

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KONKRET & friends (DVD) + 

Das sehr gemischte Doppel (DVD)

Nie im Fernsehen, nur bei uns

Mit diesem Versprechen verzauberte die Hamburger Varieté-Bühne Hansa Theater in den Sechzigern und Siebzigern das Publikum. Heute spielt, hundert Meter weiter östlich, das Polittbüro auf. Dort wurde Ende 2004 mit Freunden und Autoren der Zeitschrift der 30. Geburtstag von Gremlizas konkret gefeiert. Begleitet von einer hinreißenden Lisa Politt sprachen, spielten und sangen Thomas Ebermann, Dieter Glawischnig, Gerhard Henschel, Ernst Kahl, Dietmar Mues, Fanny Müller, Harry Rowohlt, Gunter Schmidt, Kay Sokolowsky, Horst Tomayer und Rainer Trampert. Und ganz zum Schluß sang Gremliza. Das alles ist jetzt zu sehen und zu hören auf der DVD "KONKRET and friends".

Das sehr gemischte Doppel: Hermann Gremliza, seit 1974 Herausgeber der Monatszeitschrift KONKRET, liest, was er dort schreibt: die Wahrheit über die Welt und solche, die in allzu freier Rede ihren Senf dazu beitragen. Horst Tomayer, Schauspieler und Dichter - einer der letzten von Rang, der deshalb noch ohne Buchhandelspreis ist -, liest (und singt) aus seinem Oeuvre, das er u.a. monatlich für Konkret produziert hat.

 political science

Hermann L. Gremliza/Lisa Politt (& Band)/Fritzi Busch: Political Science. Eine Ode an Randy Newman (2 CDs)

"Political Science" lautete der Titel einer Veranstaltung im Hamburger Polittbüro, auf der Hermann L. Gremliza (Texte), Lisa Politt (Übersetzung, Gesang) und Fritzi Busch Lieder des amerikanischen Sängers und Komponisten Randy Newman vorstellten. Begleitet wurden sie von den Musikern Gunter Schmidt, Jo Jacobs und Hendrik Lorenzen. Der Abend wurde auf dieser Doppel-CD festgehalten.

 

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Hermann L. Gremliza: Drei Damen - Wie Hannelore Kohl die Russen bezauberte/Was Gabriele Henkel alles mit der Hand macht/Frau Schwarzer ihr Haus seine Lieblingswurst


Wie Hannelore Kohl die Russen bezauberte, was Gabriele Henkel alles mit der Hand macht und alles über Frau Schwarzer ihr Haus seine Lieblingswurst erfahren Sie aus diesem Kompendium der Sprachkritik.