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Bini Adamczak: Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman

1920 wurden die Anarchisten Alexander Berkman und Emma Goldman aus dem Gefängnis in den USA in die junge Sowjetunion abgeschoben, von deren revolutionären Verheißungen sie begeistert waren. Allerdings nicht lange: Zunehmend kritisch beobachteten sie die autoritäre Verwandlung des sozialistischen Russland, das sie nach der Niederschlagung des Kronstädter Aufstands wieder verließen.

In ihrer Eventualgeschichte Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman fragt die Kommunismus- und Geschlechterforscherin Bini Adamczak, ob es auch anders hätte kommen können, ob die Revolution von 1917, die unter Kommunisten, Sozialisten und Anarchisten weltweit Hoffnungen geweckt hatte, zwangsläufig in einer repressiven Diktatur hatte enden müssen: »Was aber, wenn … es, in der Revolution weit über den Bolschewismus hinaus noch Möglichkeiten auf ein anderes Ende, auf andere Enden gab, dann war die Freude über die Erfahrung der Freiheit mehr als eine Täuschung und die Ankunft in der sozialistischen Räterepublik tatsächlich der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman.«

Didier Eribon: Gesellschaft als Urteil

Nach dem Erfolg seines vieldiskutierten Buches Rückkehr nach Reims greift der französische Soziologe Didier Eribon in Gesellschaft als Urteil Themen, die er in jenem verhandelt, wieder auf und vertieft seine Überlegungen zu wichtigen Fragen. Im konkret-Interview (konkret 12/16) hatte er bereits darauf hingewiesen, dass der Begriff der Klasse neu gedacht werden müsse, weil die marxistische Tradition überholt sei: »Dennoch hat die politische Kategorie des Proletariats eine objektive Realität, eine Verankerung in den objektiven Bedingungen im Inneren der ökonomischen sozialen Struktur.« In Gesellschaft als Urteil geht der Autor nun den gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre nach und formuliert eine Klassenanalyse auf der Höhe der Zeit. Es ist dabei Eribons Anliegen geblieben, die Rolle zentraler Institutionen, wie zum Beispiel des Bildungssystems, bei der Formierung einer hierarchischen sozialen Ordnung der Kritik zu unterziehen. Nur wenn wir uns gegen die Zwänge wehren, die unser Leben regieren, so Eribon, kann einer emanzipatorischen Politik der Weg bereitet werden.

 

Lutz Taufer: Über Grenzen

Lutz Taufer, Jahrgang 1944, war Mitglied des Sozialistischen Patientenkollektivs, der RAF, des Weltfriedensdienstes. In seiner Autobiografie zeichnet er seine Politisierung nach – von den Notstandsgesetzen über den Vietnam-Krieg bis zur Ermordung Rudi Dutschkes 1968. Taufer schreibt: »Wir wollten handeln – und zwar in aller Deutlichkeit und Radikalität.« Er schließt sich der RAF an. Der bewaffnete Kampf, betont er, sei unter den damaligen Verhältnissen »kein Spleen von einigen wenigen« gewesen. Wegen der Beteiligung am Überfall auf die deutsche Botschaft in Stockholm im April 1975 wird Taufer verurteilt. Er sitzt 20 Jahre im Gefängnis.

Ende der neunziger Jahre zieht Taufer nach Uruguay, 2002 nach Brasilien. Dort arbeitet er in den Favelas von Rio de Janeiro für den Weltfriedensdienst. In dem Buch, das der Historiker Karl Heinz Roth ein »Schlüsselwerk« nennt, befasst sich Taufer auch mit den eigenen politischen Fehlern. Wer Veränderung will, müsse Grenzen überschreiten, sagt er noch heute. Allerdings fügt er hinzu: »Jede Grenzüberschreitung muss die bessere, zukünftige Gesellschaft abbilden, reflektieren oder ihr zumindest nicht widersprechen.«

Deniz Yücel: Taksim ist überall

Seit  Februar dieses Jahres sitzt der Journalist Deniz Yücel in der Türkei in Haft. Der türkische Staat, der mit den Mitteln der Einschüchterung, der Denunziation, mit willkürlichen Verhaftungen und Hetze gegen alles, was sich Erdoğans nationalistischem Wahn widersetzt, regiert, wirft Yücel »Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung« vor.

Im Frühjahr 2014 wurde sein Buch mit dem hoffnungsvollen Titel Taksim ist überall. Die Gezi-Bewegung und die Zukunft der Türkei erstmals veröffentlicht. Darin erzählt Yücel nicht nur die Geschichte des Protests rund um den Istanbuler Gezi-Park. Er zeigt auch die Türkei als gespaltenes Land, lässt Menschen unterschiedlicher Herkunft und politischer Anschauung zu Wort kommen und ordnet die Proteste historisch ein. Als das Buch veröffentlicht wurde, hoffte Yücel noch, dass Gezi der Anfang einer breiteren politischen Bewegung sein würde. Doch die autoritäre Formierung des Landes in den vergangenen Jahren hat den Ruf nach Freiheit, der auch in Yücels Buch nachklingt, beinahe vollständig erstickt.

Claude Lanzmann: »Shoah-Fortschreibungen«

»Die Frage braucht bloß in einfacher Form gestellt zu werden – Warum wurden die Juden vergast? –, um sie schlagartig in ihrer Obszönität zu enthüllen. Es gibt eine absolute Obszönität eben im Unterfangen des Verstehens. Nicht zu verstehen war während der gesamten elf Jahre, in denen ich an ›Shoah‹ arbeitete, mein eisernes Gesetz«, sagt Claude Lanzmann, der sich in einem Gespräch mit Hermann L. Gremliza (konkret 4/10) als »Jude mit einem kommunistischen Pass« bezeichnete, über seine Methode, mit filmischen Mitteln das Unbegreifliche darzustellen. »In ›Shoah‹ wird nichts gezeigt, und man sieht alles.«

Jetzt ist auf zwei DVDs das Filmprojekt »Shoah-Fortschreibungen« (409 Minuten) erschienen. Es enthält vier eigenständige Dokumentationen Lanzmanns, die den Rahmen des Films »Shoah« gesprengt hätten: ein Interview mit einem Delegierten des Internationalen Roten Kreuzes über die Zustände in Theresienstadt; einen Bericht über den Aufstand im Vernichtungslager Sobibor; ein Gespräch mit Jan Karski, der Roosevelt über die Vernichtung der Juden informierte; ein Interview mit dem einzigen »Judenältesten«, der die Shoah überlebte.


Christiane Rösinger: Zukunft machen wir später

Wer in Europa Schutz sucht, muss durch die Hölle: Die EU hat dafür gesorgt, dass Menschen auf der Flucht ein Vermögen an kriminelle Banden zahlen, tausendfach im Mittelmeer ertrinken, eingesperrt werden, frieren, hungern und dursten. Aber auch wer es bis nach Europa schafft, ist nicht in Sicherheit: Schutzlos ist er einer Bürokratie, Gesetzgebung, öffentlichen Rede ausgesetzt, die ihn bedroht und schikaniert, wo sie nur kann. Christiane Rösinger, Autorin und Musikerin, beginnt im September 2015 in Berlin-Kreuzberg Deutschunterricht für jene Geflüchteten zu geben, die, wie es im Behördenjargon heißt, »keine gute Bleibeperspektive« haben, und stellt fest, dass die »beiden großen Hindernisse für eine gelingende Integration die deutsche Sprache und die deutsche Gesellschaft« sind.

Nach der Lektüre von Rösingers Zukunft machen wir später. Meine Deutschstunden mit Geflüchteten weiß man nicht nur, dass sich hinter dem Begriff »Integrationspolitik« die systematische, politische, rechtliche und soziale Ausgrenzung nach Deutschland Geflohener verbirgt, sondern dass dieses Buch »das Beste ist, was man zur sogenannten Flüchtlingskrise lesen kann« (Fritzi Busch in konkret 3/17).


Dietmar Dath: Venus siegt

Wie war das doch gleich? »Häufig kam auch der Vorwurf, ich sei unverständlich. Ich war froh, den Adorno gelesen zu haben: Wer unverständlich sagt und dabei brüllt, der hat es so genau verstanden, dass er es vernichten muss. Andere sagten: Wir wissen, was das soll, und es gehört an die Wand gestellt. Aber das ist eine Generationensache, wie der Satz in der Kantine, wo einer aus einem der anderen, sozusagen geerdeteren und realistischeren Ressorts, also nicht aus dem Feuilleton, für das sie den Spruch ›vierter Stock, Spielwarenabteilung‹ haben, die Bemerkung fallenließ: Da kommt ja Schirrmachers bolschewistischer Raketenspinner.«

Das war, in konkret im Oktober 2009, Dietmar Dath, damals noch und heute wieder Redakteur im Feuilleton der »FAZ«. In seinem Roman Venus siegt (2015) findet auf dem Planeten in einigen hundert Jahren ein gewaltiges soziales Experiment statt: Gibt es eine Form des Zusammenlebens, in der Menschen, Roboter und künstliche Netzintelligenzen gleichberechtigt miteinander leben können? In die Gegenwart zurückübersetzt: Könnte die Rote Revolution in einem goldenen Oktober sich vollenden? 2016 erzählt Dath in der bearbeiteten und um 150 Seiten erweiterten Ausgabe seine futuristische Geschichte des Sozialismus zu Ende.

Fiona Sara Schmidt, Torsten Nagel, Jonas Engelmann (Hg.): Play Gender

Was haben die feministischen Kämpfe der Vergangenheit erreicht? Was können wir heute aus ihnen lernen, und wo liegen die Schauplätze feministischer Praxis in der Gegenwart?

In Gesprächsrunden, Essays, Interviews und Dokumenten geht der Band Play Gender diesen und anderen Fragen nach. Es geht um Frauenbilder im Hip-Hop, die #Aufschrei-Debatte, die profeministische Männerbewegung, Critical Whiteness, Feminismus in der radikalen Linken, Geschlechterverhältnisse in der Clubkultur, Netzfeminismus und vieles mehr.

Das Buch enthält auch Beiträge der konkret-Autorinnen und -Autoren Christina Mohr, Jonas Engelmann, Mithu M. Sanyal, Sarah Diehl und Martin Büsser.

Alain Badiou: Wider den globalen Kapitalismus

»Der globalisierte Kapitalismus hat seine zersetzende Energie wiedergefunden und obendrein hat er sie in einer Weise weiterentwickelt, die dem Kapitalismus heutzutage als anerkannte globale Struktur eine praktisch unangefochtene Herrschaftsform über den gesamten Erdball einräumt.«

Ausgehend von den Terroranschlägen des 13. November 2015 in Paris, die er für eines der vielen Symptome einer schweren Krise der heutigen Welt hält, beschreibt der marxistische Philosoph Alain Badiou die Struktur des Kapitalismus im 21. Jahrhundert, den Verfall der Staatlichkeit und den Aufzug eines neuen Faschismus. Wider den globalen Kapitalismus ist auch ein Manifest für ein neues politisches Denken, das dem Nihilismus der Faschisten standhält, ohne sich zum Agenten der imperialen und zerstörerischen Entfaltung des Kapitalismus zu machen. Wie das gehen kann? Durch die Entwicklung einer modernen Form des Kommunismus.

Katja Kipping: Wer flüchtet schon freiwillig

»So wie wir wirtschaften und handeln, wie wir arbeiten, konsumieren und Politik machen – so kann es nicht weitergehen.«

Die »Flüchtlingskrise« stellt die Systemfrage. Wachsende Ungerechtigkeiten der kapitalistischen Weltwirtschaftsordnung, Wohlstand hier, Ausbeutung dort, Krisen und Kriege – der Kapitalismus hinterlässt in seiner Peripherie nur noch verbrannte Erde und zwingt Menschen zur lebensgefährlichen Flucht in Regionen, in denen ein besseres Leben noch möglich scheint. Dort, also zum Beispiel in Europa, in Deutschland, treffen sie auf den Rassismus der Einheimischen und das System einer repressiven bürokratischen Menschenverwaltung – ihre Flucht findet kein Ende.

In ihrem Buch Wer flüchtet schon freiwillig befasst sich Katja Kipping, Vorsitzende der Linkspartei, mit den Fluchtursachen, dem Rassismus der Mehrheitsgesellschaft, dem europäischen Grenzregime und den Möglichkeiten einer linken Bewegung, die ein besseres, ein solidarisches und offenes Europa erkämpfen könnte.


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Elina Fleig, Madhuresh Kumar, Jürgen Weber (Hgg.): Speak up! Sozialer Aufbruch und Widerstand in Indien

»India Shining«

Ein aufstrebendes Schwellenland mit dem Zeug zur neuen Großmacht: So beschreibt der Westen gerne Indiens Aufstieg vom Slumdog zum Millionär. Daß mit den gigantischen Wachstumsschüben, die der Subkontinent in den vergangenen Jahren erlebte, die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen zerstört wurden und die soziale Ungleichheit dramatisch zugenommen hat, wird dabei meist ignoriert. Von den Kämpfen und dem Widerstand der Marginalisierten und Subalternen Indiens bekommt man im Westen ohnehin kaum etwas mit. Speak Up! rückt eben diese Schattenseiten des indischen Wirtschaftswunders ins Zentrum des Interesses und verleiht einem breiten Spektrum unterschiedlichster politischer Bewegungen eine Stimme. Das Buch enthält 22 Beiträge indischer Autoren und Autorinnen sowie Interviews mit Aktivisten und Aktivistinnen.



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Carl Cederström/Peter Fleming: Dead Man Working. Die schöne neue Welt der toten Arbeit

Working pur!

Daß der Arbeitsgesellschaft einmal die Arbeit ausgehen würde, war manchen ein Alptraum, manchen aber auch eine Hoffnung. Heute schleppen sich die aufgeweckten Untoten und geschäftigen Zombies einer Scheinarbeitsgesellschaft von einem Meeting zum nächsten. Beim Busineß-Yoga mit dem hippen Boß, bei Power-Napping, Social- Networking und Kursen in Emotionsmanagement treiben sich die Arbeitskraftbehälter im Zuspätkapitalismus die letzte Regung des Lebendigen aus. Tote Arbeit, heißt es bei Marx, ist vergangene, vergegenständlichte, menschliche Arbeit in geronnener Form. Jetzt schlurft der vergangene, vergegenständlichte Mensch als Dead Man Working über die Bühne. Und niemand läßt den Vorhang fallen. Das Buch über die schöne neue Welt der toten Arbeit bekommt geschenkt, wer jetzt konkret eine neue Abonnentin oder einen neuen Abonnenten vermittelt.


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Marc Thörner: Afghanistan-Code

»Taliban steinigen Paar nahe Bundeswehrlager wegen unsittlichen Verhaltens«, meldet »Spiegel online« Mitte August. Was Wunder in einem Land, das »von einer korruptionsfreien Demokratie nach Westminster-Modell sehr weit entfernt« und auf dem Weg einer »Machtteilung mit jenen Kräften« ist, »von denen ein früherer US-Präsident mal gesagt hat, sie seien das Böse schlechthin, das vernichtet werden müsse« (Jürgen Trittin). Und das soll der Lohn des neunjährigen Kriegs des Westens gegen den Terror in Afghanistan sein? Wie dieser Krieg funktioniert und welche Folgen er hat, hat der Journalist Marc Thörner im Kriegsgebiet recherchiert. Sein Ergebnis: Die eigennützige Zusammenarbeit der Antiterrorkrieger mit den autoritären Machthabern vor Ort fördert den islamischen Extremismus.


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KONKRET & friends (DVD) + 

Das sehr gemischte Doppel (DVD)

Nie im Fernsehen, nur bei uns

Mit diesem Versprechen verzauberte die Hamburger Varieté-Bühne Hansa Theater in den Sechzigern und Siebzigern das Publikum. Heute spielt, hundert Meter weiter östlich, das Polittbüro auf. Dort wurde Ende 2004 mit Freunden und Autoren der Zeitschrift der 30. Geburtstag von Gremlizas konkret gefeiert. Begleitet von einer hinreißenden Lisa Politt sprachen, spielten und sangen Thomas Ebermann, Dieter Glawischnig, Gerhard Henschel, Ernst Kahl, Dietmar Mues, Fanny Müller, Harry Rowohlt, Gunter Schmidt, Kay Sokolowsky, Horst Tomayer und Rainer Trampert. Und ganz zum Schluß sang Gremliza. Das alles ist jetzt zu sehen und zu hören auf der DVD "KONKRET and friends".

Das sehr gemischte Doppel: Hermann Gremliza, seit 1974 Herausgeber der Monatszeitschrift KONKRET, liest, was er dort schreibt: die Wahrheit über die Welt und solche, die in allzu freier Rede ihren Senf dazu beitragen. Horst Tomayer, Schauspieler und Dichter - einer der letzten von Rang, der deshalb noch ohne Buchhandelspreis ist -, liest (und singt) aus seinem Oeuvre, das er u.a. monatlich für Konkret produziert hat.


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Hermann L. Gremliza: Drei Damen - Wie Hannelore Kohl die Russen bezauberte/Was Gabriele Henkel alles mit der Hand macht/Frau Schwarzer ihr Haus seine Lieblingswurst


Wie Hannelore Kohl die Russen bezauberte, was Gabriele Henkel alles mit der Hand macht und alles über Frau Schwarzer ihr Haus seine Lieblingswurst erfahren Sie aus diesem Kompendium der Sprachkritik.